Frauentagsfeier selbst gestaltet

Beim humorvollen Zwiegespräch zwischen „Stadtfrau“ Erika Siering und „Landfrau“ Karin Möller ging es um die Wurst, um Landluft und Etikette.
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Beim humorvollen Zwiegespräch zwischen „Stadtfrau“ Erika Siering und „Landfrau“ Karin Möller ging es um die Wurst, um Landluft und Etikette.

Unterhaltsame Stunden im Göhlener Gemeindehaus mit strapazierten Lachmuskeln

svz.de von
10. März 2014, 11:44 Uhr

„Frauen sind die süßeste Verführung seit Adam und Eva“, befand Göhlens Bürgermeister Dr. Olaf Hinrichs während der Frauentagsfeier im Gemeindehaus. Nachdem die Künstlerin aus Schwerin ohne Entschuldigung fern geblieben war, waren es Frauen, mit etwas maskuliner Unterstützung, die die geselligen Stunden retteten. Erika Siering betrat als leicht naive und doch mit bodenständiger Klugheit ausgestattete Hausfrau die Behelfsbühne. Sie leistete sich mit Karin Möller ein flottes Zwiegespräch. Möller kam als Grand Dame aus der Stadt gekleidet daher und tat ihre gehobenen Ansprüche ans Leben kund. Ein humorvolles Gegeneinander begann. Diese verbale Auseinandersetzung forderte Freudentränen und strapazierte die Lachmuskeln im Gemeinschaftshaus.

Was die gute Seele im Haus so alles vor dem Zubettgehen zu leisten in der Lage ist, das zählte Monika Jeske humorvoll auf. Gemeint war auf dieser Frauentagsfeier selbstverständlich die bessere Hälfte. Die Liste der Vorbereitungen für den nächsten Tag schien bei der Vortragenden nicht enden zu wollen. Als der Ehemann an der Reihe war, reichte ein Satz: Er schaltete den Fernseher aus und legte sich zur Ruhe.

Mit humorvollen Reimen und Erzählungen aus dem Stegreif zwischen Begrüßungssekt, Torten, Keksen, Kaffee und Abschiedsbier bereicherten auch Christine Hinrichs und Christa Kruse die Feier. Spontan und aus dem Gedächtnis heraus spendierte Dr. Klaus Schulz aus Lübtheen ein Frühlingsgedicht.

Bürgermeister Hinrichs wünschte sich mit Blick auf die Kommunalwahlen, dass diese Frauentagsfeier weiterhin Bestand haben sollte. In Göhlen sind es Frauen, die die Blumen am Denkmal und auf dem Festplatz aus freien Stücken pflegen. Der Jugendclub ist durch Frauenpower weiterhin spürbar ein positiver Anlaufpunkt. Und nicht zuletzt die regelmäßigen Angebote für die Senioren kommen ohne die ehrenamtliche Initiative von Frauen nicht aus.

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