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Ludwigsluster Tageblatt

21. Oktober 2017 | 23:34 Uhr

ludwigslust : Französischunterricht auf Rädern

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Das „France Mobil“ machte am Ludwigsluster Goethe-Gymnasium Halt und vermittelte den Schülern Spaß am Fremdsprachenlernen

Team Baguette gegen Team Croissant: Welche Gruppe hat zuerst zu jedem Buchstaben des Alphabets ein französisches Wort gefunden und an die Tafel geschrieben? Diese und andere lehrreiche Animationen erlebten die Schüler des Goethe-Gymnasiums Ludwigslust, als das „France Mobil“ an ihrer Schule Halt machte.

Cyndie Noujarede aus Bordeaux spricht mit den Schülern der Klasse 10.2 an diesem Schultag ausschließlich Französisch. Die Französin gehört zu einer Gruppe von zwölf Lektoren, die seit Schuljahresbeginn im September 2016 durch Deutschland tourt, um den Schülern spielerisch Freude an der französischen Sprache und Kultur zu vermitteln. Das Projekt „France Mobil“ gibt es seit 2002 und wurde von der Robert-Bosch-Stiftung und der französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen.

Bereits zum zweiten Mal macht der Französisch-Unterricht auf Rädern auch Halt am Ludwigsluster Gymnasium. „Ich bin sehr froh, dass wir einen Termin bekommen haben. Es motiviert die Schüler und bringt Abwechslung in den Schulalltag“, erklärt Französischlehrerin Katrin Reuter. Da der Unterricht bei einigen Klassen aufgrund von Krankheit länger ausgefallen ist, sei dies die beste Möglichkeit, die Schüler wieder für die französische Sprache zu begeistern.

Besonders für die Zehntklässler soll dieser spezielle Unterricht eine Entscheidungshilfe sein. Denn sie müssen sich noch in diesem Schuljahr überlegen, ob sie in der 11. Klasse weiterhin den Französischunterricht belegen wollen. So auch der 15-jährige Bruno Weltermann. „Ich bin noch unentschlossen, ob ich im nächsten Schuljahr Französisch oder eine Naturwissenschaft wählen soll. Aber dieses Projekt heute hat mir richtig viel Spaß gemacht, besonders das Würfelspiel.“ Dabei müssen sich die Schüler gegenseitig Fragen stellen und beantworten – natürlich ausschließlich auf Französisch. Auch körperliche Aktivität und französische Musik tragen ihren Teil dazu bei, das Fremdsprachenlernen für die Schüler attraktiver zu gestalten. „Das hat mir viel besser gefallen als der normale Unterricht. Eine gute Abwechslung“, sagt die 16-jährige Malin Syring.

Und am Ende der Schulstunde dann die große Überraschung – Lektorin Cyndie Noujarede verabschiedet die Schüler auf Deutsch und bedankt sich für ihre Aufmerksamkeit und Mitarbeit. „Dann hat sie ja die ganze Zeit alles verstanden“, erkennen die Schüler ganz verlegen.

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