Franziska Braun zur ersten Kalisser Heidekönigin gekrönt : Franziska mit blühender Erika gekrönt

Die erste Kalisser Heidekönigin ist Franziska Braun. Eingerahmt von Hausherr und Forstamtsleiter Reginald Rink sowie Amtsvorsteher Burkhard Thees erhielt die 24-jährige Kalisserin ein Gebinde aus blühender Erika von Moderatorin Karin Koch. Harald Schulz
1 von 2
Die erste Kalisser Heidekönigin ist Franziska Braun. Eingerahmt von Hausherr und Forstamtsleiter Reginald Rink sowie Amtsvorsteher Burkhard Thees erhielt die 24-jährige Kalisserin ein Gebinde aus blühender Erika von Moderatorin Karin Koch. Harald Schulz

Der kleine Ort Kaliß scheint ein beliebter Krönungsort zu sein: Dort wurde jetzt die erste Kalisser Heidekönigin gekürt. Schon in einigen Wochen wird in Kaliß auch das neue NKCC-Prinzenpaar inthronisiert.

von
05. September 2012, 11:23 Uhr

Kaliss | Der kleine Ort Kaliß scheint ein beliebter Krönungsort zu sein: Dort wurde jetzt die erste Kalisser Heidekönigin gekürt. Schon in einigen Wochen wird in Kaliß auch das neue NKCC-Prinzenpaar inthronisiert. Sonntag krönte Amtsvorsteher Burkhard Thees nun die 24-jährige Gesundheits- und Krankenpflegerin Franziska Braun aus Kaliß zur 1. Kalisser Heidekönigin im Verlauf des traditionellen Reuterstein-Treffens, das nun nur noch Reuter-Treffen heißt.

Zur Premiere der geselligen Feier am neuen Ort mit Blasmusik und vielfältiger Unterhaltung in Mecklenburger Plattdeutsch auf dem Forsthof Conow in Kaliß kamen gut 400 Festgäste. Hausherr und Mit-Organisator Reginald Rink sowie Amtsvorsteher und Bürgermeister der Gemeinde Neu Kaliß, Burkhard Thees, freuten sich Seite an Seite, dass der Umzug vom Denkmal zwischen Kaliß und Göhren auf den Forsthof "augenscheinlich ein voller Erfolg" war. Die Veranstaltung am neuen Ort brachte dem Publikum ein neues, jedoch bewährtes Unterhaltungsprogramm. Und, das sei erlaubt, der Urvater dieser Veranstaltung, nämlich der Heimatdichter Fritz Reuter, hätte wohl sein Wohlwollen für die von Sonnenschein überfluteten Veranstaltungstag zum Ausdruck gebracht.

Genau diese äußeren Umstände und eine stetig schwindende Besucherzahl seien die Gründe gewesen, dass für das Reuterstein-Treffen ein neues Konzept her musste, erläuterte Thees diesen "Tapetenwechsel". Auf dem Forsthof bestehen ideale Bedingungen, um das für die Menschen in Region wichtige Treffen weiterhin lebendig zu gestalten. Und das ist nun eben auch wetterunabhängig möglich, sieht der Bürgermeister den richtigen Weg eingeschlagen. Hausherr und Forstamtsleiter Reginald Rink freut es, dass mit dem Reuter-Treffen ein weiterer regionaler Kulturträger auf dem Areal angesiedelt ist. Die Veranstaltung passe exzellent in das Zusammenspiel vom Haus des Waldes, dem heimatkundlichen Steingarten, der heimischen Obstbaumwiese, dem historischen Steinbackofen und nicht zuletzt zu den viel besuchten und bestaunten Schwarzkitteln im Wildschweingehege.

Die Besucher an den Tischen und an der Gulaschkanone der Feuerwehrkameraden ließen beim jüngsten Reuter-Treffen den Herrgott einen guten Mann sein und genossen Erbsensuppe, Schmalzbrote, Kuchen, Kaffee, Bier oder Mineralwasser - die Reihenfolge spielte kaum eine Rolle. Darauf legten die Darsteller der Vielanker Plattsnacker schon sehr viel mehr Wert. Ihre Lieder, Vorträge und die mit dem nötigen Salz gewürzten Humoresken versüßten diese unterhaltsamen Stunden. Die Dömitzer Elbmusikanten sorgten hingegen für den Rhythmus, der das Mitklatschen und Schunkeln vom Publikum herausforderte und auch gern angenommen wurde. Die Premiere vom Heimatlied "Griese Gegend" sang Karin Koch, die das Stück gemeinsam mit Wilfried Bröderdörp komponiert und arrangiert hatte.

Als die Moderatorin und viel beklatschte Entertainerin dann den Wettstreit um die erste Heidekrone in Kaliß überhaupt ankündigte, da waren die beiden Kandidatinnen, die Studentin in Germanistik und Erziehungswissenschaften, Claudia Fick aus Polz, und Lokalmatadorin Franziska Braun von allen Augen umgeben. Letztendlich entschied ein Quiz aus zehn Fragen über die Thronfolge. Allesamt Fragen mit Lokalkolorit, die von der anschließend in Amt und Würden gehobenen Kalisserin mit acht richtigen Antworten für sich entschieden wurde. Ihr gebührte damit die aus leuchtend violetter Erika gebundene Heidekrone, ein Reisegutschein und eine Kutschfahrt durch ihren Heimatort.

Auf dem Forsthof warb erfolgreich die Interessengemeinschaft "IG Fahrradweg L 06" um Unterschriften, mit denen die Wichtigkeit einer Radwegstrecke entlang der Landesstraße von Dömitz, über Vielank in Richtung Jessenitz gegenüber den Entscheidungsträgern gestärkt werden soll.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen