Ludwigslust : Fossile Spuren von Insekten

Naturforschende Gesellschaft lädt am 19. Februar zu Vortrag ins Ludwigsluster Natureum

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05. Februar 2019, 12:38 Uhr

Als der junge Rostocker Geologie-Professor Eugen Geinitz von dem jurassischen Tonvorkommen bei Dobbertin in Mecklenburg erfuhr, kam es bald darauf im Jahre 1880 zu einer ersten Publikation, in der er einige der dort entdeckten Insekten vorstellte.

„Es erwies sich im Nachhinein, dass dieses Vorkommen von großer Bedeutung für die mesozoische Insektenfauna weltweit wurde und eine Vielzahl von Gattungen, Arten und Familien haben durch die Publikationen von Geinitz und später von dem Wiener Professor Anton Handlirsch hier ihre Typuslokalität“, informiert Dr. Wolfgang Zessin.

Er wird am 19. Februar im Natureum am Schloss Ludwigslust über diese und weitere Entdeckungen sprechen. Zu dem Vortrag lädt die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg ein.

Dr. Wolfgang Zessin beschäftigt sich seit den 1960er-Jahren mit der liassischen (Jura) Insektenfauna, insbesondere aus Dobbertin und Grimmen sowie Schandelah, Hondelage und Grassel (Niedersachsen).

Er beschrieb eine Reihe von Arten aus den Ordnungen Hymenoptera (Bienen, Wespen, Ameisen), Odonata (Libellen) und Saltatoria (Heuschrecken).

Alle Interessenten sind zu diesem Vortrag, der am 19. Februar um 19.30 Uhr beginnt, eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt, teilt der Veranstalter mit.

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