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Ludwigsluster Tageblatt

21. November 2017 | 20:32 Uhr

Ludwigslust : Fördergeld für das Energiekonzept

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich übergab gestern im Ludwigsluster Rathaus einen Zuwendungsbescheid über 25 049,54 Euro

von
erstellt am 23.Mai.2014 | 11:55 Uhr

Geld aus dem Energieministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern fließt in ein Projekt der Stadt Ludwigslust, in dessen Mittelpunkt die Energiekonzeption der Kommune steht. Energiestaatssekretärin Ina-Maria Ulbrich überreichte gestern Vormittag im Beisein des SPD-Landtagsabgeordneten Detlef Müller an die 1. Stellvertreterin des Bürgermeisters Petra Billerbeck einen entsprechenden Zuwendungsbescheid über 25 049,54 Euro. Das wird für die Erstellung eines Energiekonzeptes zur Nutzung erneuerbarer Energien verwendet. Die Gesamtkosten liegen bei 50 000 Euro.

„Die Energieversorgung der kommunalen Liegenschaften der Stadt Ludwigslust soll künftig durch eine größtmögliche Einbeziehung erneuerbarer Energien energieeffizienter werden. Deshalb wird das Projekt auch durch unser Ministerium gefördert“, so Ina-Maria Ulbrich. Zudem sollen die CO2-Emmissionen gesenkt und Energieeinsparungen erreicht werden. „Unser Entwicklungskonzept besteht aus drei Bausteinen: Es geht um die energetische Untersuchung und Analyse der kommunalen Liegenschaften, dann wollen wir als zweiten Schritt die Potenziale der erneuerbaren Energien zuordnen und die Möglichkeiten der Windenergie, der Solarenergie und der Energieerzeugung durch Biogas auf die Stadt konkretisieren, konkret, auf welchen Flächen sich das anbieten würde. Dritter Schwerpunkt des Konzepts ist die Untersuchung der Geothermie in unserem Bereich. Wir wollen als Stadt prüfen lassen, ob sich eine Nutzung rentieren würde“, so Stefan Schiefele, zuständig für Stadtentwicklung und Stadtplanung. „Nach der Ausschreibung erhielten zwei Firmen den Auftrag, die sich mit diesem Konzept befassen. Unter dem Strich geht es natürlich um Energieeinsparungen und um eine Entlastung des städtischen Haushalts“, so Petra Billerbeck. Zum Herbst hin soll das Konzept dann fertig sein.

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