Flickenteppich beim Busverkehr?

svz.de von
17. Februar 2016, 17:01 Uhr

Der Streit, der sich um den Busverkehr rankt, hat Brisanz. Zeigt er doch, dass die Kreisgebietsreform nicht durchdacht ist. Fakt ist, kein Fahrgast, der mit dem Bus nach Schwerin reist, hat Verständnis, wenn er kurz vor dem Ziel noch einmal umsteigen und wieder bezahlen soll. Auf der anderen Seite sind die Schweriner genervt, weil die meist leeren Busse von außerhalb ihre Trassen blockieren und auch noch Fahrgäste wegschnappen. Doch das alles ist nicht neu und schon seit Jahren Alltag. Warum eskaliert es jetzt? Weil sich die Busverkehre rund um Schwerin gerade ändern. Die Flächenkreise wachen auf und merken, dass sie bei ihrer Bevölkerung mit einem aufgepumpten Schülerverkehr nicht weiterkommen. Jetzt werden neue Konzepte und Linien entwickelt und das verschärft automatisch die Konfrontation zum Schweriner Nahverkehr, wie jetzt schon in den Randgebieten zu besichtigen ist. Dennoch, bis zum Oktober, wenn die neuen Konzessionen gelten, sollte sich der Streit lösen lassen. Zur Not durch ein Machtwort. Oder Geld?

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