Ludwigslust : Fleiß-Pokal für Lewitz-Werkstätten

Die „Grashüpfer“ mit dem blauen VW-Käfer der Lewitz-Werkstätten starteten als Boot Nummer 21.   Fotos: Michael-Günther Bölsche
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Die „Grashüpfer“ mit dem blauen VW-Käfer der Lewitz-Werkstätten starteten als Boot Nummer 21. Fotos: Michael-Günther Bölsche

32 Mitarbeiter aus Ludwigslust und Spornitz sowie sieben aus Waren erlebten tolle Tage bei Plauer Badewannenrallye

svz.de von
20. Juli 2014, 13:48 Uhr

Für eine Premiere sorgten die Lewitz-Werkstätten bei ihrer zweiten Teilnahme an der Plauer Badewannenrallye. „Zum ersten Mal sind wir mit dem Lebenshilfewerk Waren und damit mit mehreren Booten am Start“, berichtet Matias Trebes. Die Werkstätten griffen die Idee von Christian Zilm auf, der ein begeisterter Stockcar-Fahrer ist, und bastelten aus einem Trabant, einem VW Käfer und aus einem Fiat Panda ihre schwimmfähigen, mit Muskelkraft angetriebenen Wasserfahrzeuge.

„Wir sind 32 Mitarbeiter aus den Werkstätten in Ludwigslust und Spornitz sowie sieben aus Waren und wir haben hier tolle Tage erlebt“, erzählt Trebes weiter. So waren die Mitarbeiter nicht nur Teilnehmer der Rallye, sondern verlebten gleich drei Tage am Plauer See und übernachteten im Hafen.

Als Lohn für ihre Arbeit konnte die Besatzung des VW Käfers, die als „Grashüpfer“ daherkam, einen der Fleiß-Pokale einheimsen.

Aber auch die anderen Boote, insgesamt gingen 25 bei der 25. Regatta an den Start, konnten sich auf der 579 Meter langen Strecke zwischen Hühnerleiter und Hubbrücke bei bestem Sonnenwetter präsentieren. Landtagsabgeordneter und Stammgast Wolfgang Waldmüller hatte in diesem Jahr die ehrenvolle Aufgabe, die Jubiläumsrallye zu starten. „In diesem Weltmeisterjahr ist es eine Ehre, eine sportliche Veranstaltung zu starten“, meint Waldmüller.

Viele Boote hatten sich dem Thema Fußball gewidmet. Mit Boot Nummer 5 „Weltmeister“ präsentierte sich bereits die Jugend, die 2022 den Weltpokal holen will.

Plaus Bürgermeister Norbert Reier führte die Jubiläumsrallye auf eine konstante Arbeit des Vereins und viele kreative Ideen der Akteure zurück. „Die Elde und die Altstadt bieten eine herrliche Kulisse für diese Veranstaltung rechts und links am Ufer“, sagt er. Zugleich verweist das Stadtoberhaupt auf den Wirtschaftsfaktor. Von den Markthändlern über Gastronomie und Hotels: „Sie alle profitieren von dieser Veranstaltung“, so Reier.

Auf die Frage, ob auch die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze einmal als aktiver Teilnehmer auf der Elde zu sehen sein wird, meinte Reier, dass man „zwar viele Dinge vorantreiben will, aber wir wollen nicht an erster Stelle baden gehen“.

Für die Sicherheit der vielen tausend Besucher und der Teilnehmer ist neben der Wasserschutzpolizei auch der DRK-Sanitäts- und Betreuungszug Parchim zuständig, der seit vielen Jahren mit dem Landkreis Nordwestmecklenburg (Wassergefahrengruppe Schönberg) zusammenarbeitet.


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