Fitnessprogramm für die Umwelt

Rauf aufs Fahrrad: Erstmalig wollen auch die Bewohner im Amt Neustadt-Glewe beim Stadtradeln mitmachen.
Rauf aufs Fahrrad: Erstmalig wollen auch die Bewohner im Amt Neustadt-Glewe beim Stadtradeln mitmachen.

Das Amt Neustadt-Glewe nimmt in diesem Jahr erstmals an der bundesweiten Aktion Stadtradeln teil – Start ist am 7. September

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03. September 2020, 05:00 Uhr

Premiere im Amt Neustadt-Glewe: Erstmals macht die Region bei der Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ mit. Der Startschuss fällt am kommenden Montag, dem 7. September.

Warum gerade jetzt aufs Rad gestiegen werden soll, erklärt Karen Tappe, eine der Organisatorinnen, so: Das Fahrrad ist in der jetzigen Corona-Zeit das sinnvollste Verkehrsmittel und ermöglicht den Menschen, die verbleibenden Alltagswege mit einem vergleichsweise geringen Infektionsrisiko zurückzulegen. Zugleich bietet das Radfahren die Möglichkeit, sich weiterhin an der frischen Luft zu bewegen und Ausflüge zu unternehmen.

Im Zeitraum vom 7. bis 27. September können alle, die im Amt Neustadt-Glewe leben oder arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne Stadtradeln kostenfrei mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Zuvor sollte sich jeder Teilnehmer kostenfrei im Internet registrieren unter www.stadtradeln.de/neustadt-glewe. Auf die fleißigsten Teams und Radelnde warten am Ende des Wettbewerbes zahlreiche Überraschungen.

Sowohl die Grundschule „J. W. v. Goethe“ Neustadt-Glewe hat sich bereits registriert als auch die Karl-Scharfenberg-Schule Neustadt-Glewe ist mit am Start. Sebastian Tappe, Amtsvorsteher Neustadt-Glewe, freut sich auf das Stadtradeln: „Wir wollen in dieser Zeit möglichst viele Kilometer CO2 frei mit dem Rad zurücklegen, sei es beruflich oder privat. Ich freue mich, dass das Amt Neustadt-Glewe dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei ist und erhoffe mir durch diese Aktion, ein Zeichen in unserem Amt für eine stärkere Radförderung zu setzen. Außerdem treten wir für mehr Lebensqualität in die Pedale und leisten zusätzlich noch mit jedem gefahrenen Rad-Kilometer einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Doreen Radelow, Bürgermeisterin von Neustadt-Glewe, findet „das Stadtradeln ist ein wunderbarer Anreiz, um den eigenen ,Schweinehund‘ zu überwinden, das Auto mal öfter stehen zu lassen und das Rad zu nehmen.“

Andreas Matern, Bürgermeister von Blievenstorf, ist der Meinung, dass „der Umstieg aufs Fahrrad uns ganz nebenbei die Möglichkeit gibt, unser Amt mal entschleunigt und damit viel intensiver wahrzunehmen. Wir Blievenstorfer hoffen in diesem Zusammenhang auf die zugesagte baldige Anbindung an das Radwegenetz im Amt.“

Henry Topp, Bürgermeister in Brenz, sagt: „ Viele sagen ja – Sport ist Mord – bis man damit anfängt und merkt, dass es gut tut. Ich finde, ein bisschen Fahrrad fahren tut wohl jedem gut.“

Silke Schulz, Stadtpräsidentin in Neustadt-Glewe, erhofft sich zum einen, dass „das Ziel der Aktion auch in Neustadt-Glewe erreicht wird, nämlich aufzuzeigen, an welchen Stellen es für Radfahrer in der Stadt und zu den Dörfern Nachbesserungsbedarf in Form von Radwegen oder Sicherheitskonzepten gibt. Zum anderen bekommen wir als Neustädter und als kleines Amt die Gelegenheit durch viele gefahrene Kilometer Neustadt-Glewe über die Stadt- bzw. Amtsgrenzen hinaus bekannt zu machen.“

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