Ludwigslust : Firmen setzen auf Hamburg

Wirtschaftsstammtisch zur Metropolregion Hamburg.
Wirtschaftsstammtisch zur Metropolregion Hamburg.

Schnell konkrete Ergebnisse bei Kooperation in der Metropolregion erwartet

svz.de von
30. Dezember 2013, 07:00 Uhr

„Für die Wirtschaft in Südwestmecklenburg heißt das Ziel, ein Wirtschaftsraum, ein Arbeitsmarkt in der Metropolregion Hamburg. Die Anpassung der Strukturen, die Einbindung der Wirtschaft und gemeinsame Leitprojekte stehen dabei im Vordergrund. Unser Unternehmerverband wird diese Aufgabenstellung zu einem Schwerpunkt seiner vielfältigen Arbeit machen“. Das ist das Ergebnis des Unternehmerstammtisches des Verbandes West-Mecklenburg im Ludwigsluster Autohaus Hildesheim. „Unsere Region, speziell der Altkreis Ludwigslust und der Landkreis Nordwestmecklenburg sind seit kurzer Zeit Vollmitglieder der Metropolregion Hamburg, ein Wirtschafts- und Lebensraum den es aktiv zu gestalten gilt“, teilte der Verband jetzt dazu mit. Es müsse gelingen, über die Präambel „Global denken-regional handeln“ den Kultur- und Lebensraum Hamburg weiter zu stärken. Der Verband wolle dazugehören, seinen Teil leisten und natürlich auch partizipieren. Die Zusammenarbeit sei strategisch darauf ausgerichtet, gemeinsam und auf Augenhöhe eine lebenswerte Region und einen dynamischen Wirtschaftsraum zu schaffen. Der Unternehmerverband wird sich aktiv in die Gestaltung einbringen. Die Veranstaltung hatte mit Jacob Richter, Leiter der Geschäftsstelle Metropolregion Hamburg, die Gesprächskompetenz am Tisch, die es braucht, weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit auszuloten, Meinungen auszutauschen aber auch zu hinterfragen, ob die neuen Partner aus Mecklenburg–Vorpommern denn schon in der Regionalkooperation angekommen sind?

In der Diskussion spielten dann natürlich Fragen und Hinweise zur verstärkten Einbindung der regionalen Wirtschaft und die effektivere Vernetzung von wirtschaftlichen Initiativen eine wesentliche Rolle. So gehörten u.a. Bürgermeister der Städte mit ihren Wirtschaftsförderern, die IHK Schwerin, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg zu den Teilnehmern des Abends, die sich aktiv einbrachten. Begrüßenswert und von Vorteil für unsere Region bewertete das Gremium die Berufung von Berit Steinberg, Geschäftsführerin der WiFöG zur neuen Sprecherin des Wirtschaftsrates der Metropolregion, die mit ihrer Forderung nach gleichberechtigter Präsens u.a. die Einbeziehung der neuen Mitglieder in die Fortschreibung des GEFEK-Gutachtens einforderte. Die IHK Schwerin zeigte auf, wie sie die private Initiative „Pro Metropolregion Hamburg“ unterstützen will. Stehen doch vielfach Verwaltungsgrenzen und natürlich Vorschriften der Länder, Kreise und Kommunen im Wege. Diese müssen weg oder zu mindestens angeglichen werden. Kein leichtes Unterfangen in unserer regelwütigen Republik. Die anwesenden Bürgermeister forderten zu Recht, das die Umsetzung der Aktivitäten durch kurze Abstimmungswege und direkte Kontakte über Stadt-, Kreis-, und Ländergrenzen hinweg Realität werden muss.

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