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Ludwigsluster Tageblatt

24. November 2017 | 00:56 Uhr

Neustadt-Glewe : Firmen bewerten Kommunen gut

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

IHK präsentiert auf Regionalkonferenz Ergebnisse der Umfrage nach wirtschaftsfreundlichen Orten

von
erstellt am 07.Mai.2014 | 11:07 Uhr

Die Wirtschaft des Landkreises ist insgesamt sehr zufrieden mit ihren Kommunen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin (IHK) gestartet hat. Doch die darüber hinaus benannten Probleme ähneln sich. Nach Ansicht der meisten Unternehmen lässt die Versorgung mit schnellem Internet vielerorts zu wünschen übrig. Auch beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sehen viele Firmenchefs Nachholebedarf, und die Belebung der Innenstädte ist als weitere wichtige Aufgabe genannt worden.

Ist-Stand, Aussichten und auch die so genannten weichen Standortfaktoren der Wirtschaft im Landkreis gehörten zu den Themen auf der IHK-Regionalkonferenz im Remter der Burg Neustadt-Glewe. Diskussionsstoff ergab sich zum einen aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK. Danach schätzen 95 Prozent der Unternehmen im Landkreis ihre Geschäftslage als gut bis befriedigend ein. Zehn Prozent bewerteten ihre Geschäftserwartungen allerdings als schlecht, gab IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach Ergebnisse der Umfrage wieder. Zum anderen hatten Kandidaten der demokratischen Parteien und Vereinigungen Gelegenheit, sich und ihre politischen Konzepte vorzustellen. Das Ganze steht vor dem Hintergrund, dass der Landkreis von unterschiedlich entwickelten Wirtschaftsräumen geprägt ist. Mehrere Diskussionsredner zielten auf das Wirtschaftskonzept des Landkreises ab, das am heutigen Donnerstag Gegenstand der Debatte im Kreistag sein wird. Landrat Rolf Christiansen hat bereits deutlich gemacht, welches für ihn Prämissen eines solchen Papiers sind. Das Konzept dürfe nichts Statisches sein, es müsse zum einen mit den Akteuren vor Ort erarbeitet und zum anderen beständig fortgeschrieben werden, so der Verwaltungschef. Immer wieder im Blick sind die so genannten „weichen“ Standortfaktoren, wie Wohnen, Schul- und Kita-Unterbringungsmöglichkeiten.

Bürgermeister Arne Kröger aus Neustadt-Glewe, der Gastgeber der Konferenz, hat einen Vorzeigebetrieb sozialen Engagements in seinem Gewerbegebiet an der A 24 – die Firma Dockweiler. Auf dem Lande sind die Bedingungen sozialer Beziehungen erschwert, wie Landwirt Hans-Jürgen Stier aus Muchow unterstreicht.

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