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Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 19:30 Uhr

Techentin : Feuerwehren im Prüfungs-Stress

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Vom Knotenbinden bis zur Fahrzeugbeleuchtung - Jury testete Ausbildungsstand der Wehren beim motorisierten Kreisfeuerwehrmarsch,

von
erstellt am 11.Sep.2017 | 10:25 Uhr

„Angesichts der Tatsache, dass in diesem Monat wieder die Dorf- und Erntefeste in der Region beginnen, können wir mit der Teilnehmerzahl beim motorisierten Kreisfeuerwehrmarsch mehr als zufrieden sein“, freute sich am vergangenen Sonnabend Stefan Geier, Leiter der Arbeitsgruppe Wettbewerbe beim Kreisfeuerwehrverband Ludwigslust-Parchim im Gespräch mit der SVZ. Mit 55 Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis stellten sich bei denkbar ungünstigen Witterungsbedingungen knapp ein Viertel aller zum Kreisfeuerwehrverband zugehörigen Wehren dem alle zwei Jahre stattfindenden Feuerwehrmarsch, bei dem die Kameraden im Zehn-Minuten-Takt in Staffeln auf die Strecke geschickt wurden.

So mussten die Brandschützer gleich zu Beginn an den Feuerwehrtechnischen Zentralen in Hagenow und Dargelütz bei Parchim unter anderem die Kontrolle einer gültigen Fahrzeugzulassung, des notwendigen Führerscheines, einer gültigen TÜV-Plakette, des Ablaufdatums ihres Verbandskastens sowie die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der Fahrzeugbeleuchtung und die Vollständigkeit der persönlichen Schutzausrüstung über sich ergehen lassen. Für die in Hagenow startenden Freiwilligen Feuerwehren aus unter anderem Wittenburg, Besitz, Lüttenmark, Karenz oder Malliß führte ihr erster Weg zunächst zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr nach Picher. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr aufgrund der zeitlichen Verschiebung unseres Erntedankfestes erstmals eine Station beim motorisierten Kreisfeuerwehrmarsch stellen können. Es gab aber auch schon Zeiten, da starteten wir früh morgens als eine der ersten Feuerwehren zum Marsch und halfen nachmittags gleich wieder unserer Gemeinde beim Erntefes“, erinnert sich Pichers Wehrführer Holger Hille an die motorisierten Kreisfeuerwehrmärsche der vergangenen Jahre. Unter den kritischen Blicken von Sarah Kunrede mussten die Kameraden jeweils eine Kübelspritze, Bockleiter oder Feuerwehraxt einbinden, und das nach Möglichkeit innerhalb kürzester Zeit. Dabei entging der Feuerwehrfrau nicht einmal der kleinste Fehler ihrer überwiegend männlichen Mitstreiter. An den weiteren Stationen in Fahrbinde, Neustadt-Glewe, Göhlen und abschließend in Techentin konnten die Freiwilligen Brandschützer ihren Kenntnisstand bei der Ersten Hilfe sowie bei den Feuerwehrdienstvorschriften überprüfen lassen. „Mehr als ein halbes Jahr hat unsere Arbeitsgruppe diesen motorisierten Kreisfeuerwehrmarsch vorbereitet. Dabei sind wir immer wieder offen für Verbesserungsvorschläge und Wünsche. Allerdings wäre dieser Leistungsvergleich ohne die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Partner in dieser Qualität nicht möglich“, ist sich Wettbewerbsleiter Stefan Geier sicher. Dabei denkt er besonders an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, die in diesem Jahr die Stationen betreuten, aber auch an den ASB Boizenburg für die Besetzung der Erste Hilfe Station in Göhlen. Am kommenden Dienstag wird der motorisierte Kreisfeuerwehrmarsch in Dargelütz ausgewertet und die erfolgreichsten Wehren erhalten eine Ehrung.

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