zur Navigation springen

Ludwigslust/Lenzen : Feuerwehr-Jugendcamp mit „Meerblick“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

118 Kinder und Jugendliche aus dem Amt Ludwigslust-Land weilten am Rudower See

svz.de von
erstellt am 30.Jul.2017 | 20:30 Uhr

„Immer geradeaus und dann sehen Sie schon die kleine Stadt“, weist Sigmar Beck, Platzwart des Naturcampingplatzes am Rudower See den Weg zum Camp der acht Jugendwehren des Amtes Ludwigslust-Land. „Mit 118 Kindern und Jugendlichen sind wir am Mittwoch angereist“, so Amtsjugendwart Andreas Boldt. Sie kommen von den Wehren aus Sülstorf, Sülte, Lübesse, Uelitz, Rastow, Lüblow, Alt Krenzlin und Groß Laasch. „Jedes Jahr in der ersten Ferienwoche geht es von Mittwoch bis Sonntag ins Camp“, berichtet Andreas Boldt. „Dabei sind wir das erste Mal über die Landesgrenze gereist“, ergänzt Guido Meletzki. Mit dem Wetter seien sie unzufrieden, da sind sich alle einig. Auch wenn der Regen den Gästen aus dem Nachbarkreis manches Mal zusetzt, sind es erlebnisreiche Tage, die sie am Rudower See verbringen. Die Mannschaftszelte, in denen die Jungen und Mädchen untergebracht sind, stehen zum Teil direkt am Ufer des Sees. „Der Ausblick ist ideal“, meint Guido Meletzki und fügt augenzwinkernd an, „mit Meerblick.“

Erlebnisreiche Ferientage verbringen die Sechs- bis 18-jährigen Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren. „Die Kinderfeuerwehren sind erstmals dabei“, so Andreas Boldt. Das Blaulichtmuseum in Beuster sowie die Filzwerkstatt in Lenzen stehen auf dem Besuchsprogramm. „Dort haben wir Bälle, Blumen, Bänder und Armreifen gefilzt“, berichtet der neunjährige Felix Behrents. „Auch das Essen war sehr gut.“ „Das kam von der Landfleischerei aus Lanz“, ergänzt der Jugendwart. Und da der See vor der „Zelttür“ ist, gehen die Campteilnehmer auch baden und sind mit Tret- oder Paddelboot unterwegs. Alles unter den Augen der vier Rettungsschwimmer. Leon Schlorff (15) ist noch etwas müde von der Nachtwanderung. Die Letzten kamen erst gegen 1.30 Uhr vom 5,8-Kilometer-Marsch zurück. Einige der Jüngeren dagegen sind hellwach und treten ordentlich in die Pedale der Tretboote.

Gestern ging’s zurück in die Heimat. Bedanken möchten sich die Teilnehmer des Jugendcamps bei Platzwart Sigmar Beck, der sich sehr engagiert um die Jugendfeuerwehren kümmerte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen