Grabow : Festspiele stehen auf Schützenhaus

Begeistertes Publikum im Grabower Schützenhaus.
Begeistertes Publikum im Grabower Schützenhaus.

Beeindruckendes Konzert eines erfolgreichen Nachwuchskünstlers in der bunten Stadt an der Elde / Wemag-Solistenpreis verliehen

svz.de von
26. August 2016, 20:45 Uhr

Im vergangenen Jahr feierten die Festspiele MV mit ihrem Auftaktkonzert im Grabower Schützenhaus eine glanzvolle Premiere. Schon damals zeigte sich Festspiel-Intendant Dr. Markus Fein beeindruckt von dem Ensemble und der großartigen Akustik im Saal und meinte, das Schützenhaus sei als neu gewonnene Spielstätte der Festspiele MV in seiner Art einmalig. Und auch zu Beginn des aktuellen Preisträgerkonzerts betonte er nochmals seine Begeisterung für Grabow: „Wer die Chance hat, einmal eine halbe Stunde mit dem Bürgermeister durch diese wunderschöne Stadt zu gehen, der möchte sich hier entweder beruflich niederlassen, hier wohnen oder zumindest ein Wochenende hier Urlaub machen“. Kein Wunder also, dass Grabow für ihn bereits nach zwei Festspielkonzerten fest in die Spielstättenfamilie aufgenommen und der Vertrag verlängert wurde.

Für Grabow sei dies eine ganz besondere Auszeichnung, schließlich bekomme man so die Möglichkeit, namhafte und erfolgreiche Musiker nach Grabow zu ziehen, betonte Bürgermeister Stefan Sternberg.

Und so war es nach dem glanzvollen Auftritt von Martynas im September 2015 in diesem Jahr der ungarische Trompeter Tamás Pálfalvi, den die Festspiele für das Konzert in Grabow gewinnen konnten und der damit gleichzeitig mit dem Wemag-Solistenpreis 2015 geehrt werden sollte.

Unterstützt durch die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH und B+K Bau und Kunst Sven Buck und Partner, die sich seit Jahren als Partner der Festspiele MV engagieren, bot sich den Gästen im ausverkauften Schützenhaus ein Musikgenuss der Extraklasse. Der 25-jährige Tamás Pálfalvi begeisterte zusammen mit dem ungarischen Pianisten János Palojtay und der französischen Kontrabassistin Laurène Durantel das Publikum mit klassischen und zeitgenössischen Werken. In dieser außergewöhnlichen Instrumentenkombination boten die drei Nachwuchskünstler ein schwungvolles Programm mit Werken von Gershwin, Piazzolla, Bartók und Liszt und schlugen dabei einen Bogen von selten gespielten Werken wie der Trompeteria von András Gábor Virágh oder László Dubrovays Walzer und Scherzo bis zu bekannten Klassikern wie Gershwins Rhapsody in Blue und Bartóks Rumänischen Volkstänzen. Alle drei Künstler brillierten zudem mit ihren Soloauftritten.

Tamás Pálfalvi wurde nach seinem Auftritt in Groß Schwansee für den Wemag-Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2015 ausgewählt. Der in Ungarn geborene Trompeter gewann mit 15 Jahren den 1. Preis und den „Großen Preis“ des nationalen Trompetenwettbewerbs Ungarn, worauf weitere internationale Auszeichnungen folgten. Wemag-Vorstand Caspar Baumgart und Festspiele-Intendant Dr. Markus Fein überreichten am Ende des wirklich einzigartigen Konzerts den mit 5000 Euro dotierten Wemag-Solistenpreis. „Wir verbinden damit den Wunsch, dass die Künstlerkarriere eines jungen Musikers in Mecklenburg-Vorpommern startet und die Wemag dabei Unterstützung geben kann“, so Baumgart.

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