ludwigslust : Fenix: Alles läuft genau nach Plan

Trotz Nebels und schlechten Wetters gehen die Bauarbeiten an den Werkhallen der Fenix GmbH gut voran. Mitarbeiter befestigten gestern Brandschutzplatten, an die zukünftig die zweite Halle grenzen soll.
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Trotz Nebels und schlechten Wetters gehen die Bauarbeiten an den Werkhallen der Fenix GmbH gut voran. Mitarbeiter befestigten gestern Brandschutzplatten, an die zukünftig die zweite Halle grenzen soll.

Bau der drei Werkhallen im Ludwigsluster Industriegebiet „Stüdekoppel“ bisher reibungslos, nur eine Sache bereitet Projektleiter Sorgen

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07. November 2017, 19:00 Uhr

Es geht voran auf dem Gelände der Fenix Outdoor Logistics GmbH, die seit August im Industriegebiet „Stüdekoppel“ nahe der A 14 drei Werkhallen für ihr neues Logistikzentrum baut. Ihrem anfangs als ehrgeizig eingeschätzten Zeitplan ist das Tochterunternehmen einer Schweizer Gesellschaft bereits zwei Wochen voraus, verrät Projektleiter Hans-Joachim Heuer bei der gestrigen Begehung.

„Diese Tage hatten wir für eventuelle Verzögerungen durch Frost oder schlechtes Wetter eingeplant“, erklärt der Direktor der Fenix GmbH. Bisher sei der Bau jedoch problemlos verlaufen, so dass man diese nicht gebraucht habe. „Meine größte Sorge auf dem alten Flugplatz war, dass wir bei den Erdarbeiten auf etwas stoßen, das wir nicht finden wollen. Ich war immer sehr unruhig, wenn das Telefon klingelte und die Baustelle eine Frage hatte“, erzählt Hans-Joachim Heuer lachend. Doch bei den bisherigen Bauarbeiten durch dich Firma Goldbeck Nordost GmbH Rostock sei nichts dergleichen gefunden wurden.

„Nach der Grundsteinlegung haben wir den Rohbau soweit voran getrieben, dass wir Mitte Dezember das Dach und die Fenster der ersten Halle fertig haben werden“, sagt Heuer. Auch eine provisorische Heizung und Beleuchtung sollen bis zu diesem Zeitpunkt bereits installiert sein. Über Weihnachten solle dann die Bodenplatte aushärten, so dass Mitte Januar planmäßig mit dem technischen Innenausbau begonnen werden könne, erläutert der 57-Jährige das weitere Vorgehen.

Im Januar soll dann auch mit dem Bau der zweiten von insgesamt drei Werkshallen begonnen werden. Auch diese soll bis Oktober, wenn die erste in Betrieb genommen wird, fertig gestellt werden und 10 000 Quadratmeter umfassen. Bis jetzt unklar ist jedoch, wann die dritte Halle gebaut und in Betrieb genommen werden soll. „Wir denken, dass das 2020 der Fall sein wird“, so Hans-Joachim Heuer.

Doch eine Sache bereitet dem Direktor der Fenix GmbH noch Sorgen, gesteht er. Dabei ginge es um die Anbindung an das Gas-, Strom- und Datennetzwerk. „Diese Arbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Dafür müssen Verträge mit den Betrieben abgeschlossen und anschließend Rohre und Leitungen verlegt werden“, sagt der 57-Jährige. „Der nächste Lichtwellenanschlusspunkt ist zum Beispiel 1,4 Kilometer von hier entfernt“, erklärt Heuer. An diesen müssten die Werke dringend angeschlossen werden, um die Hallen in Betrieb nehmen zu können, da sie sonst nicht mit den Servern der Firma verbunden seien. Doch Hans-Joachim Heuer ist zuversichtlich.

Neben der zeitlichen Planung, liegt die Fenix GmbH auch mit ihrer finanziellen Planung für den Bau im Soll. „Der Bericht an meinen Vorgesetzten ist kurz: In time, on budget“, freut sich Heuer, sagen zu können. Zu recht, denn übersetzt lautet die Mitteilung: In der Zeit und im Budget.

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