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Heimtückische Bienenkrankheit : Faulbrut breitet sich aus

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Amtsveterinäre warnen vor sorglosem Umgang mit Bienenkrankheit

Veterinäre des Landkreises warnen vor dem sorglosen Umgang mit der Bienenkrankheit Amerikanische Faulbrut. Sie treffen nach einer Mitteilung des Landratsamtes immer wieder auf nicht angemeldete Bienenhaltungen und ohne Gesundheitsbescheinigung erworbene Bienenvölker. In mehreren Fällen sei so die Amerikanische Faulbrut erfolgreich verteilt worden.

Wegen dieser Krankheit sind in Schwerin seit 2012, in Brüel und Lüttenmark seit Mitte Mai 2016, Sperrbezirke eingerichtet worden. Honig aus diesen Bereichen könne laut Landkreis zwar unbedenklich verzehrt werden, die Haltung und Bewirtschaftung der Bienenvölker unterliege jedoch starken Einschränkungen.

Der Landkreis erinnert daran, dass die Bienenhaltung sowohl beim Veterinäramt als auch bei der Tierseuchenkasse vor Beginn der Haltung anzumelden ist. Es sei nicht nur ein Gebot der Fairness, sondern auch ein aktiver Beitrag zur Tierseuchenvorsorge, Neuimker, die bei einem Imker Bienenvölker übernähmen, auf diese Pflicht hinzuweisen. Ein noch wichtigerer Beitrag zur Gesunderhaltung der Bienen sei aber, vor jeglichem Ortswechsel von Bienenvölkern sich beim zuständigen Veterinäramt ein aktuelles Gesundheitszeugnis zu holen. Denn sollten bei der Untersuchung der für das Attest erforderlichen Futterkranzprobe Faulbrut-Sporen gefunden werden, könne ein Ausbruch der Bienenseuche verhindert werden.

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