Umzug von Suckow : Fahrbinde wird Autobahnmeisterei

Gewerbegebiet Fahrbinde: Hier entsteht die neue Autobahnmeisterei.
Gewerbegebiet Fahrbinde: Hier entsteht die neue Autobahnmeisterei.

Umzug von Suckow ans neue Kreuz Schwerin beschlossene Sache – etappenweiser Bau bis zum Sommer 2016. Neuer Standort im Gewerbegebiet

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16. März 2015, 07:00 Uhr

Auf einem 20 000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet Fahrbinde geht es los. Die Tiefbau- und Erdarbeiten sind so weit abgeschlossen, damit im Frühjahr das erste Hochbauprojekt starten kann. „Hier entsteht die Autobahnmeisterei Fahrbinde“, erläutert Dr. Thorsten Uhlig vom Straßenbauamt Schwerin auf Nachfrage unserer Redaktion. Betriebsgebäude, Tankstelle, mehrere Fahrzeughallen, Regenrückhaltebecken, Salzlager – alles wird nach und nach entstehen. „Ende 2016, aber noch rechtzeitig vor Beginn der Winterdienstsaison soll diese Autobahnmeisterei am neuen Standort funktionsfähig sein“, erläutert Uhlig. Die Autofahrer auf der A 24 und auf der A 14 müssen aber nicht fürchten, dass es bis dahin an Streckenwärtern zwischen den Anschlussstellen Suckow, Wöbbelin nahe dem Kreuz Schwerin und Cambs fehlt: Vom bisherigen Sitz in Suckow aus werden alle Arbeiten erledigt, bis der Neubau in Fahrbinde fertig ist. Erst dann werden auch die mehr als 30 Mitarbeiter nach Fahrbinde ziehen.

Dieser Umzug ist eine Folge des Weiterbaus der A 14. Schon als die in Richtung Norden wuchs, erweiterte sich der Suckower Bereich bis zur Anschlussstelle Schwerin-Nord bei Cambs. Jetzt wird am Lückenschluss gen Süden gearbeitet. Zwischen der A 24 und der Landesgrenze zu Brandenburg kommen rund 40 Kilometer Autobahn hinzu. Auch diese Abschnitte müssen kontrolliert und gewartet werden. „Von Fahrbinde aus ist das besser möglich als vom alten Standort Suckow“, betont Uhlig. Denn das Gewerbegebiet Fahrbinde liegt unmittelbar an der A-24-Anschlussstelle Wöbbelin und in Sichtweite des neuen Knotenpunktes mit der A 14, dem Kreuz Schwerin. Und das voll erschlossene Gewerbegebiet Fahrbinde mit Anbindung an die B 106 und einem Ort in direkter Nachbarschaft waren weitere Gründe, die größer werdende Autobahnmeisterei von der Landesgrenze zu Brandenburg hierher zu verlegen. „Ein idealer Standort“, sagt Thorsten Uhlig.

Der Bund hat die Fläche im Gewerbegebiet erworben und finanziert auch den etappenweisen Ausbau. „Das Projekt wurde in 30 Einzellose aufgesplittet, damit auch kleine und mittelständische Firmen aus der Region die Chance haben, hier zum Zuge zu kommen“, erläutert Uhlig einen weiteren Aspekt bei dem Vorhaben, das mit mehr als sieben Millionen Euro kalkuliert ist. Die ersten vier Teilaufträge sind bereits vergeben, drei Ausschreibungen gewannen Firmen aus MV. Nach und nach geht es jetzt mit Auftragsvergabe und Bau weiter, bis Fahrbinde fertig ist und der Standort Suckow geräumt werden kann.

Für den anderen A-24-Abschnitt auf Mecklenburger Gebiet bleibt übrigens alles beim Alten – zwischen der Anschlussstelle Wöbbelin und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein ist die Autobahnmeisterei Bandenitz zuständig.

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