zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 10:36 Uhr

Grabow : Facelifting für Grabows Stadtkern

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kalender zeigt Grabows Veränderungen in den letzten zwanzig Jahren / Maßnahmeprogramm für Vorhaben der Städtebauförderung

von
erstellt am 30.Aug.2014 | 07:00 Uhr

Vom Programm der Städtebausanierung profitieren viele Kommunen. Auch die bunte Stadt an der Elde hat in den letzten zwanzig Jahren auf der Grundlage ihres selbst gestellten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes ihr Gesicht verändert. Die Grabower Kommunalpolitiker haben den Anspruch, in der Fortentwicklung ihrer Stadt möglichst weit vorauszublicken.

„Man geht davon aus, dass das Programm der Städtebausanierung ab 2020 massiv heruntergefahren wird“, so Stefan Sternberg. Der Bürgermeister bekennt, dass Grabow immer noch ein großer Nutznießer sei. Die Stadtvertretung habe ein Maßnahmeprogramm 2015 beschlossen, um in einer großen Anstrengung noch möglichst vieles von der historischen Fachwerksubstanz zu sanieren, vor allem jene Gebäude, die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden, wie Breitscheidstraße 13, Canalstraße 3, Marktstraße 9 oder Kirchenstraße 17.

Die Stadt Grabow verschönert sich seit vielen Jahren aus dem Programm der Städtebauförderung. Insbesondere der historische Stadtkern verändert konzeptionell, projekttechnisch und auch durch praktische Baumaßnahmen sein Gesicht. Das wird besonders deutlich mit dem Blick auf die letzten beiden Jahrzehnte. „Es gab das letzte Mal 1996 einen Städtebaukalender. Wir haben viele Anfragen gehabt, wieder einmal einen Kalender von Grabow zu machen und haben uns gedacht, dass es doch ganz gut wäre, 2015 einen Kalender herauszubringen, der zeigt, wie sich Straßen, Häuser und Plätze im historischen Stadtkern verändert haben“, sagt Bürgermeister Stefan Sternberg.

Das Produkt sei sehr schön geworden. Es zeige den Facettenreichtum der Fachwerkstadt. Gezeigt werden Straßenzüge, auch einzelne Gebäude der Stadt. „Wir haben in den letzten Jahren eine Menge dafür getan, dass wir so einen bildgewaltigen Kalender präsentieren können“, resümiert der Bürgermeister. Eine Besonderheit in Grabow seien die Gebäudestrukturen in der Marktstraße und in der Großen Straße.

„Das Wohn- und Geschäftshaus ist immer vorne, dann folgt ein kleiner Innenhof, an den sich die Werkstätten und Kleinstfabrikationen anschließen, die dann in einer kleinen Gasse enden“, erklärt Sternberg. Darüber hinaus gesteht er, dass für ihn ein besonders schönes Beispiel einer privaten Sanierung das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus der Rose-Brauerei sei.

Den Kalender gibt es ab Freitag kommender Woche im Grabower Bürgerbüro, in der Buchhandlung „Theodor Körner“, im Museum und in der Bibliothek der Eldestadt. Das Geld aus dem Verkauf (9,95 Euro pro Stück) fließe zu hundert Prozent zurück in die Städtebauförderung, so Sternberg.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen