Dömitz : Facebook-Seite geht an die Stadt

Zahlreicher Besuch stellte sich am Tag der offenen Tür im historischen Rathaus ein. Die Atmosphäre stimmte bei Glühwein, Gebäck und besonderen Impressionen. Fotos: Harald Schulz
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Zahlreicher Besuch stellte sich am Tag der offenen Tür im historischen Rathaus ein. Die Atmosphäre stimmte bei Glühwein, Gebäck und besonderen Impressionen. Fotos: Harald Schulz

Jörg Reichel überträgt die Rechte während Ausstellungseröffnung im Rathaus auf Dömitz / Teil des lebendigen Adventskalenders

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07. Dezember 2017, 12:00 Uhr

„Wenn durch meine Seite nur zehn Menschen mehr im Jahr die Stadt besuchen, dann habe ich doch schon etwas erreicht.“ Das hatte Jörg Reichel, der in Lehrte lebt und Dömitz liebt, vor einigen Wochen im Gespräch mit SVZ über seine Facebook-Seite zur Festungsstadt gesagt. Jetzt übertrug er die Rechte und die Betreuung der Facebook-Präsentation während des Tages der offenen Tür im historischen Rathausgebäude an die Dömitzer Stadtverwaltung. Den Rahmen für die Veranstaltung bildete der „Lebendige Adventskalender“.

Die Anspannung der Initiatorin dieser Veranstaltung im ehrwürdigen Rathaus war kurz vor Beginn entsprechend groß. Mit einem solchen Zuspruch hatte Konstanze Lock von der Dömitz-Information auch nicht gerechnet, genauso wenig wie Bürgermeister Helmut Bode. Das Stadtoberhaupt stellte dann den Wert des Engagements von Dömitz-Gönner Reichel ins passende Licht zur mannigfaltigen Adventsdekoration in dem öffentlichen Haus.

Besondere Dankesworte für Jörg Reichel fand Bode für die Dömitz-Präsentation auf Facebook. Ebenso bleibend, aber als Fotografien sind die Ablichtungen von Dömitzer Häusern, Personen, Elbe und Szenen nun als Dauerausstellung in öffentlich zugänglichen Teilen des Rathauses zu sehen – ebenfalls ein Reichel-Geschenk. Dem Gönner überreichte Bürgermeister Bode als Dank eine überdimensionale Wandkachel mit Einzelmotiven der Schlösser von Schwerin, Güstrow, Ludwigslust und der Festung Dömitz.

Die zahlreichen Besucher nutzten die Gunst der Stunde und wandelten auf den Spuren dieser Dömitzer Impressionen durch das festlich geschmückte Gebäude, das mit Düften von Räucherstäbchen, Lebkuchen, Spekulatius, Keksgebäck und Glühwein durchzogen war. Ein verlockender Duft, der die Gäste unweigerlich am Kuchenbüfett zugreifen ließ. In der Bibliothek wurde es hingegen eng. Andrea Auls las dort aus dem Buch „Die 100 schönsten Weihnachtsgeschichten“.

Der Abend war Teil des lebendigen Adventskalenders, zu dem die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dömitz und Neu Kaliß in diesem Jahr erstmals einladen vor. Hinter dem heutigen Türchen versteckt sich ein Abend bei Reinhard und Renate Krökel unter dem Motto „Ein Apfel, ein Punsch, ein Buch…“. Morgen heißt es „Ein Adventsstern“ bei Fred und Silvia Zagermann in Klein Schmölen.




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