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Dömitz/Ludwigslust : Experten aus China in Kalißer Wald

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Chinesische Delegation besucht das Forstamt Kaliß und ist erstaunt über die natürlichen und technischen Möglichkeiten

svz.de von
erstellt am 29.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Vor wenigen Tagen bekam das Forstamt Kaliß internationalen Besuch. Eine Delegation aus China, die auf einer Rundreise durch Deutschland ist, war zu Besuch, um sich auf dem Gebiet der Forstwirtschaft zu informieren und weiterbilden zu lassen.

Insgesamt zwei Wochen reisen die 18 Mitglieder der chinesischen Delegation, darunter eine Dolmetscherin und eine Begleiterin, durch Deutschland. Dabei besuchen sie verschiedene Stationen, die sich mit den Themen Forstwirtschaft und Naturschutz beschäftigen. Anlass der „Bildungsreise“ sind die forstwirtschaflichten Gegebenheiten in der Provinz Yunin Municipality Shaanxi und die eventuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Im Rahmen des Projektes verbrachten die Mitglieder der chinesischen Delegation einen Tag mit Mitarbeitern des Forstamtes Kaliß, die ihnen sowohl den Bestand als auch wichtige Arbeitsprozesse der deutschen Forstwirtschaft gezeigt haben.

„In einer Präsentation haben wir ihnen die Strukturen des Forstamtes sowie die allgemeinen Allgemeinen erklärt“, sagte Jörg Schröder, Leiter des Forstamtes Kaliß. Auf der Exkursion wurde der chinesischen Delegation der gesamte forstwirtschaftliche Zyklus von der Pflanzung bis zur Holzernte nicht nur erklärt, sondern auch gezeigt. Besonders interessant waren dabei auch die Maschinen, mit denen die Mitarbeiter des Forstamtes Kaliß das Holz „ernten“.

Sylvie Dideron ist bereits zum zweiten Mal bei einer Deutschlandreise des internationalen Projektes dabei. Die natürlichen Gegebenheiten im Bereich des Forstamtes Kaliß seien denen in der Provinz aus der die chinesische Delegation kommt, erklärte die 53-Jährige auf Englisch. Dideron begleitet das Projekt als Beraterin. Ein Experte aus diesem Bereich sei Bedingung für die Durchführung des internationalen Consulting-Projektes, das von der deutschen Regierung und finanziell durch die Kfw gefördert wird. Interessant fände Dideron, dass einige Möglichkeiten der Bepflanzung, forstwirtschaftlichen Entwicklung und Technik in Kaliß möglich sei, von denen sie von öffentlicher Seite in China gehört hätte, dass eben dies nicht umzusetzen sei. Aus diesem Grund erhoffe sie sich von dem Projekt, eine Kenntniss und Tipps mitnehmen zu können, um sie in der Forstwirtschaft in der chinesischen Provinz umsetzten zu können.

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