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Ludwigsluster Tageblatt

26. September 2017 | 05:51 Uhr

Ludwigslust : Es gibt wieder mehr „Gurtmuffel“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Beamte des Polizeihauptreviers Ludwigslust führten in den vergangenen Tagen mehrere Verkehrskontrollen durch

von
erstellt am 16.Mai.2014 | 17:20 Uhr

Offenbar gibt es unter den Autofahrern in unserer Region eine Menge sogenannter Gurtmuffel. Könnte man angesichts der jüngsten Polizeikontrollen jedenfalls denken.

In den vergangenen acht Tagen führten die Beamten des Polizeihauptreviers Ludwigslust mehrere Kontrollen nicht nur in Ludwigslust, sondern auch in den Bereichen Neustadt-Glewe, Grabow und Dömitz durch. Gilbert Küchler, Leiter des Polizeihauptreviers Ludwigslust: „Wir kontrollierten insgesamt über 200 Fahrzeuge. Dabei mussten unsere Beamten 64 Verwarnungen aussprechen. In zwei Fällen wurden Bußgelder fällig.“ Unter den kontrollierten Fahrzeugen waren 22 Lkw, wobei elf Verstöße registriert wurden, unter anderem wegen abgefahrener Reifen.

Besonders auffällig: Die Polizisten stellten bei den Kontrollen 44 Verstöße gegen die Gurtpflicht fest. Davon waren auch drei Laster betroffen. Gilbert Küchler: „Es scheint, dass die Gurtpflicht bei vielen Kraftfahrern in Vergessenheit geraten ist. Die Situation in dieser Hinsicht war schon mal besser.“

In zwei Fällen mussten bei den Kontrollen Verstöße gegen die Ladungssicherungspflicht festgestellt werden. So hatte ein Pkw-Fahrer die Ladung auf seinem Anhänger nur ungenügend gesichert.

Zusätzlich gab es in Ludwigslust in dieser Woche auch spezielle nächtliche Geschwindigkeitskontrollen. Dabei stellten die Polizisten in der Wöbbeliner Straße acht Verstöße fest. Betroffen waren auch zwei Lkw, die schneller als erlaubt unterwegs waren. Schnellster in der Wöbbeliner Straße war ein Pkw mit 72 Km / h bei erlaubten 50.

Eine weitere Kontrolle wurde nachts zwischen 3 und 5 Uhr in der Ludwigsluster Käthe-Kollwitz-Straße durchgeführt. Hier waren insgesamt sieben Fahrzeuge zu schnell, darunter vier Lastwagen. „Süitzenreiter“ hier war ein Brummifahrer, der mit 57 Km / h gemessen wurde. Erlaubt sind 30 Km / h.

„Mit dem Frühjahr nimmt die Mobilität zu und es sind wieder mehr Kraftfahrzeuge unterwegs. Allerdings gab es zuletzt auch viele Regentage mit nassen und somit gefährlichen Fahrbahnen. Deshalb haben wir unsere Kontrollen zuletzt nochmals intensiviert“, sagt Hauptrevierleiter Gilbert Küchler.

Unabhängig vom Wetter müssen Verkehrsteilnehmer aber auch künftig mit Kontrollen auf unseren Straßen rechnen. „Es geht um die Sicherheit aller Beteiligten“, betont Küchler abschließend.

 

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