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Suizidgefährdeter aus Eldena nicht auffindbar : Erschöpfende Suche eingestellt

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Die Suche nach dem seit Sonnabend 14.45 Uhr vermissten Frank Peters aus Eldena hat die Polizei gestern Mittag ergebnislos abgebrochen. Die Fahndung nach dem suizidgefährdeten Mann wird allerdings aufrecht erhalten.

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erstellt am 24.Jan.2012 | 06:54 Uhr

Eldena | Die Suche nach dem seit Sonnabend 14.45 Uhr vermissten Frank Peters aus Eldena hat die Polizei gestern Mittag ergebnislos abgebrochen. Wie der Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust, Klaus Wiechmann, informierte, bleibt die Fahndung nach dem suizidgefährdeten Mann allerdings aufrecht erhalten. Sollten sich neue Spuren ergeben, wird die Suche sofort intensiviert. In der Nacht zu Dienstag bis in die gestrigen Mittagsstunden durchstreifte nochmals ein Großaufgebot an Polizeikräften weite Gebiete, Taucher der Bereitschaftspolizei Schwerin (Bepo) suchten in der Elde, die Besatzung eines Polizeihubschraubers setzte Spezialgeräte aus der Luft von Eldena bis zur Elbe ein und zivile Kräfte mit Hunden einer Rettungshundestaffel aus Brandenburg durchstreiften Waldgebiete. Frank Peters bleibt trotz dieser erschöpfenden Energieleistung vermisst.

Hoffnung hatte die Einsatzleitung der Polizei noch vorgestern, weil ein Suchhund eine Fährte aufgenommen hatte, die aus dem Dorf führte. Weitere angeforderte Suchhunde verfolgten dann bis gegen 1 Uhr gleich mehrere Duftspuren, die in einer einzigen Enttäuschung endeten. Gestern in der Früh stiegen Taucher der Bepo unweit der Sportplatzes Eldena in die bitterkalten und schnell fließenden Fluten der Elde. Die Strömung war derart heftig, dass erst mit Unterstützung aus einem Einsatzboot der Wasserschutzpolizei Dömitz ein Taucher den Uferbereich an mehreren verdächtigen Stellen unter der Wasseroberfläche absuchen konnte. Während dessen durchkämmten Einsatzkräfte der Polizei die Seitenbereiche der Bundesstraße 191 zwischen Eldena und Malk-Göhren. Alle Mühe führte nicht zum Ziel: Frank Peters bleibt verschwunden.

Wer Angaben über den Verbleib von Frank Peters machen kann, oder möglicherweise nicht erklärbare Beobachtungen gemacht hat, soll sich vertraulich an die PI Ludwigslust unter Telefon 0 38 74 - 41 10 wenden.

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