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Weselsdorfer Kreuzung : Entsetzen nach Abschuss der Kamerunschafe

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Leser diskutieren über Entscheidung des Landkreises, die Tiere an der L 072 zu töten

von
erstellt am 14.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Fassungslos und entsetzt reagieren SVZ-Leser auf die Nachricht vom Abschuss der beiden Kamerunschafe an der Weselsdorfer Kreuzung. Wie das Ludwigsluster Tageblatt berichtete, hatte der Landkreis den Antrag des Amtes Ludwigslust-Land zum Abschuss genehmigt, um Unfälle und Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 072 zu vermeiden.

Leserin Sylvia Michalak, die noch wenige Tage vor der Meldung in der Ludwigsluster Redaktion anrief und sich um die Tiere sorgte, kann nicht glauben, dass der Landkreis nun das Problem auf diese Weise beseitigt hat. „Auch ich habe bei der Polizei Ludwigslust angerufen und vorgeschlagen, die Hilfe eines Schäfers in Anspruch zu nehmen. Im Landkreis Rostock gab es übrigens einen ähnlichen Fall. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber dann konnten dort die Tiere mit Hilfe eines Schäfers eingefangen werden“, schreibt sie in ihrem Leserbrief und fragt „Wurde denn in diesem Fall nicht einmal nach einer anderen Möglichkeit als dem Abschuss dieser Tiere gesucht?“ Sie sei überzeugt davon, dass es auch eine andere Lösung gegeben hätte.

Auf SVZ online fragt Leser Manfred Brandt, wieso man die Tiere nicht mit einem Betäubungsschuss hätte ruhig stellen können, um sie dann an einen Ort zu bringen, wo sie keine Gefahr für den Straßenverkehr sind. „Ich erinnere an Bruno, den Bären. Ohnehin sind die Tiere nicht die eigentliche Gefahr für den Straßenverkehr, sondern die teils rücksichtslosen Fahrer würden die Tiere gefährden“, schreibt er.

Diskutiert wird der Fall auch in den sozialen Netzwerken. Auf facebook schreibt Nadine Wetter: „Die Tiere waren immer mitten auf dem Feld und haben niemanden gestört. Kängurus und Nandus werden doch auch laufen gelassen und die gehören hier erst recht nicht her.“

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