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Ludwigsluster Tageblatt

19. November 2017 | 19:04 Uhr

Grabow : Eng verbunden seit 45 Jahren

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Grabow und dänische Stadt Albertslund feiern Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft

svz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 07:00 Uhr

„Nicht die Größe eines Baumes ist entscheidend, sondern wie tief seine Wurzeln reichen.“ Mit diesen Worten pflanzten Vertreter der Stadt Grabow und der dänischen Stadt Albertslund anlässlich des 45-jährigen Jubiläums ihrer Städtepartnerschaft kürzlich eine Kastanie als Symbol für die langjährige Verbundenheit. 20 dänische Gäste waren zu Besuch in der Stadt an der Elde und feierten den kulturellen Austausch.

Die Kastanie, die fortan als Symbol der Freundschaft wachsen soll, steht am Reuterhaus. Hier trafen sich die Mitglieder des Grabower Städtepartnerschaftsvereins mit ihren Gästen aus dem dänischen Albertslund. Bürgermeister Stefan Sternberg, Dirk Dobbertin (Vorsteher der Grabower Stadtvertretung) sowie Brigitte Dörfler vom Grabower und Britta Schneider vom dänischen Partnerschaftsverein pflanzten vor den Augen der Gäste den Baum, bevor anschließend alle einen kleinen Spaziergang zum Schützenhaus machten.

„45 Jahre, die wir jetzt schon eng miteinander verbunden sind, sind ein guter Anlass für einen Festempfang im kulturellen Herzen unserer Stadt“, so Stefan Sternberg. Man sei stolz auf die gemeinsame Arbeit, bei der man voneinander lernen und Erfahrungen sowie Ideen austauschen könne. Auch Kai Nielsen, der mit seiner Frau aus Albertslund angereist und Ehrenbürger der Stadt Grabow ist, ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Gästen in Erinnerungen zu schwelgen. „1972 wurde dieser Vertrag unterzeichnet, 1976 war ich dann das erste Mal in Grabow. Und ich kann sagen, bis heute haben viele Kinder aus Albertslund viele schöne Tage hier in Grabow verbracht. Genau wie ich“, so Nielsen.

Nachdem sich alle am reichhaltigen Buffet im Schützenhaus gestärkt hatten, ergriff auch Britta Schneider, Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Albertslund, das Wort. „Ich bin der festen Überzeugung, dass sich unsere Städte all diese Jahr stark beeinflusst haben. Wir haben voneinander gelernt und den kulturellen Austausch gefördert.“

Die Gäste aus Albertslund nahmen sich in den kommenden Tagen außerdem die Zeit, die Stadt zu erkunden, da sie lange nicht in Grabow gewesen sind. Auf dem Programm standen u.a. eine Stadtführung und ein Besuch der Schau(m)manufaktur. Außerdem verbrachten alle Gäste eine Nacht in Grabower Familien, wie Brigitte Dörfler mitteilte.

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