Wöbbelin : Eldetal-Brücke wird Kernstück

Stefan Anker vom Straßenbauamt erläuterte in einem Vortrag den Autobahnbau.
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Stefan Anker vom Straßenbauamt erläuterte in einem Vortrag den Autobahnbau.

Verein der Ingenieure in Mecklenburg-Vorpommern organisierte Exkursion zur Baustelle der A 14 in unserer Region

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05. Juni 2015, 07:00 Uhr

Auch für Fachexperten war dieser Tag interessant. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Bezirksverein MV, hatte jetzt zu einer Exkursion eingeladen. Es ging um den Bau der A 14. Stadt- und Gemeindevertreter aus unserer Region, Ingenieure, Mitglieder der Seniorengruppe Rostock des VDI und weitere Interessenten trafen sich zunächst im Ufat-Bildungswerk Wöbbelin. Hier gab Stefan Anker, im Straßenbauamt Schwerin Projektleiter für den Bau der A 14 in MV, einen Überblick. Er spannte den Bogen von der Aufnahme des Neubaus in den Bundesverkehrswegeplan im Juli 2003 bis zum 23. Juni 2015. An diesem Tag soll der erste Spatenstich für den Neubau der A 14 zwischen den Anschlussstellen Grabow und dem brandenburgischen Groß Warnow erfolgen (Länge ca. 10 Kilometer). „Kernstück dieses Bauabschnitts wird die 506 Meter lange Brücke über das Eldetal sein, welche die Elde und die Müritz-Elde-Wasserstraße überqueren wird“, hob Stefan Anker hervor. Bauende für diesen letzten Abschnitt in MV, der 900 Meter weit nach Brandenburg hineinführt, soll im Dezember 2017 sein.

Insgesamt werden in MV rund 26 Kilometer der A 14 neu gebaut. Nach dem Vortrag besichtigten die Exkursionsteilnehmer die Autobahnbaustelle.

Diplom-Ingenieur Manfred Röhl, Sprecher der Bezirksgruppe Westmecklenburg des VDI: „Der Vortrag und die Exkursion zur Autobahnbaustelle waren für uns alle ein außergewöhnliches Erlebnis. Es ist sehr interessant, welche modernen Technologien beim Autobahnbau genutzt werden. Genauso spannend ist die Komplexität, die von der Bauorganisation über Physik und Technik bis hin zu juristischen Fragen reicht.“ Übrigens nahmen auf Einladung des VDI auch Schüler des Ludwigsluster Goethe-Gymnasiums an der Veranstaltung teil. „Für an Technik interessierte Schüler eine tolle Veranstaltung“, betont Röhl.

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