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Ludwigsluster Tageblatt

11. Dezember 2017 | 12:17 Uhr

Einschulung in der Zirkusmanege

vom

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erstellt am 04.Aug.2013 | 09:11 Uhr

Ludwigslust | Auf diesen Tag haben sie so lange gewartet: Amalia, Robin, Jano und die anderen 24 Mädchen und Jungen, die am Sonnabend in der Edith-Stein-Schule eingeschult wurden. Für die Kinder begann der Tag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche Ludwigslust. Der katholische Pfarrer Ludger Hölscher segnete die Kinder ebenso wie zwei Lehrerinnen der Edith-Stein-Schule.

Nach dem Gottesdienst gingen die 27 Schulanfänger gemeinsam hinüber zur nahe gelegenen Schule, wo gleich eine erste Schulstunde auf dem Programm stand. Aber die dauerte nicht allzu lange, denn auf dem Schulhof warteten schon die Eltern. Und die waren mindestens so ungeduldig wie ihr Nachwuchs. Denn Mutti und Vati überreichten ihren Sprösslingen hier bei strahlendem Sonnenschein die Schultüten. Schulleiterin Marion Löning hatte Eltern, Großeltern und allen, die zur Einschulung gekommen waren, den Sinn des Lernens an ihrer Schule deutlich gemacht. Trotz des Druckes, dem Kinder und Erwachsene heutzutage ausgesetzt seien, müssten Kinder immer Kinder sein, erklärte Löning. Alles, für das die Kinder genügend Zeit haben, wo sie nachfragen können, dass bleibe beim Lernen in ihren Köpfen haften.

Zur gleichen Zeit nur einige Hundert Meter entfernt in der Sporthalle Ludwigslust am Techentiner Weg. Hier erlebten 48 Mädchen und Jungen der Ludwigsluster Fritz-Reuter-Schule ihre Einschulung auf eine etwas andere Art: in der Zirkusmanege. Der Zirkus Hein aus Seyda in der Nähe von Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) hatte in der Halle eine kleine Bühne errichtet.

Die Taubendressur von Elisa Hein begeisterte die Kleinen und weckte schon Vorfreude auf ihre erste Schulwoche. Schulleiterin Cornelia Schubring: "Unsere Klassen, darunter auch die drei 1. Klassen, werden ab Montag mit dem Zirkus ein Programm einüben. Donnerstag und Freitag, jeweils um 15 und 18 Uhr, zeigen wir dann in Vorstellungen, was wir in dieser Woche gelernt haben. Weil wir in diesem Jahr 10 Jahre Grundschule Fritz-Reuter begehen, wollten wir etwas ganz besonderes machen und haben uns für das Zirkusprojekt entschieden."

Zirkuschef Vernado Hein gibt schon mal einen Ausblick: "Die Zuschauer dürfen sich am Donnerstag und Freitag auf kleine Artisten, Schlangentänzerinnen, Zauberer, Clowns und alles freuen, was zu einem Zirkus gehört. Wir werden den Schülerinnen und Schülern alles beibringen, damit ihre Auftritte ihnen und den hoffentlich vielen Gästen Spaß macht. Den Kleinen selbst wird die Woche ebenfalls helfen. Sie lernen hier, sich aufeinander zu verlassen und gegenseitig zu unterstützen."

Eintrittskarten für die Vorstellungen am Donnerstag und Freitag gibt es in der Sporthalle oder bei den Klassenlehrern.

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