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8. Kunst- und Kulturnacht : Eine Stadt wird zum Künstlertreff

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

8. Kunst- und Kulturnacht in Ludwigslust mit neuem Besucherrekord / 19 Schauplätze für Musiker, Maler, Fotografen und Schauspieler

Zur achten Auflage der Kunst- und Kulturnacht hatten sich am Sonnabend mehr Besucher denn je aufgemacht. Einer der 19 Veranstaltungsorte war das Mehrgenerationenhaus des Zebef e.V. Gleich zehn Künstler und Gruppen präsentierten hier unter anderem experimentelle Kunst und viel Musik. Darunter war auch die 24-jährige Freya Reimers. Die gebürtige Ludwigslusterin präsentierte ihre Installation „Fotorismus“. Ihre und die Fotos vom Mitorganisator des Zebef-Programms Steffen Vielhauer, zeigen Blicke auf Details und Situationen des täglichen Lebens, die insbesondere Reimers im Verlauf von zwei Jahren auch als Schwarz-Weiß-Bilder in Lulu festgehalten hat.

Volles Haus war der Schweriner Band „Die Liga“ im Zebef vergönnt. Mit ihren spanischen Gitarrenklängen verzückten sie das Publikum. Unter den Musizierenden befand sich Thomas Thierfelder. Der Schweriner versteht sich nicht allein aufs Gitarrespielen, er malt auch für sein Leben gern. Seine Gemälde wurden gestern nicht abgehängt, sie können noch weitere drei Wochen im Zebef-Haus besichtigt werden.

Gemeinsam mit Vielhauer hielt der Zebef-Projektleiter für Soziokultur, Dirk Köhn, die organisatorischen Fäden in der Hand. Köhn sah es als einen besonderen Erfolg, dass alle Künstler und Helfer diese Präsentation unentgeltlich auf die Beine gestellt hatten. Lediglich einen Teller Suppe gab es gratis zur Stärkung. Angesichts der bestehenden Haushaltssperre innerhalb der Stadtverwaltung ein Ausrufezeichen für die Stärkung des Ehrenamts. Auch Bürgermeister Reinhard Mach stimmte diese Tatsache froh. Er freute sich aber auch, dass diese achte Kukuna-Auflage die siebente an Publikumszuspruch überflügelte.

„Nicht zuletzt durch das exzellente Miteinander des Vorstands des Kunst- und Kulturvereins Ludwigslust wächst diese kulturelle Abendveranstaltung“, unterstrich Anke Ballhorn von der Stadtverwaltung. „Die Attraktivität von Kukuna nimmt in der Öffentlichkeit aber auch deshalb zu, weil sich viele Geschäftsleute, Institutionen und Vereine daran Jahr um Jahr aktiv einbringen“, sagt sie.

Wer beim nächtlichen Bummel noch Hunger verspürte, der konnte bei der radelnden Brezel- und Sandwichfrau Barbara Bonnem halten. Auch eine nächtliche Kutschfahrt durchs Stadtzentrum war möglich. Das Fazit der zwei 14-jährigen Ludwigsluster Schülerinnen Lea Krüger und Luisa Mielke: „Hier finden auch Jugendliche unterhaltsame Abwechslung zu später Stunde.“


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