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Ludwigsluster Tageblatt

21. November 2017 | 07:38 Uhr

ludwigslust : Eine Nacht an historischen Orten

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kunst- und Kulturnacht Ludwigslust erlebt achte Auflage / Zahl der Gastgeber steigt auf 19 / Musik, Gesang und Handwerk geboten

Wenn Evelyn Wegner mitten im Sommer mit einem Lampion in Mondform durch die Stadt geht, dann hat das einen Grund. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung steckt als Koordinatorin schon mitten in den Vorbereitungen für die 8. Kunst- und Kulturnacht (Kukuna) in Ludwigslust – und mit ihr die Organisatoren der einzelnen Angebote.

Noch mehr Gastgeber und noch mehr Vielfalt bei gleichbleibendem Eintrittspreis – das versprechen die Organisatoren für die Kukuna 2014 am 13. September. „Die Besucher werden es noch schwerer haben, sich zu entscheiden, denn in diesem Jahr haben wir 19 Gastgeber“, sagt Evelyn Wegner. Darunter befinden sich neben erfahrenen Veranstaltern auch einige Neulinge.

Kunst und Kultur von Ludwigslustern für Ludwigsluster (und Gäste) zu bieten und Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern eine Plattform zu bieten, sind die zentralen Anliegen der Kukuna. „Sie ist aber auch eine Hommage an unsere Vorfahren“, sagt Regina Prey. Auf ihrem Hof in der Schlossstraße 33 wird Prof. Dr. Peter Clemens aus Schwerin Geschichten von Otto Kaysel, seinem Urgroßvater, lesen. Der hatte oft in der Weinstube Kahl, dem heutigen Weltladen, gesessen, die wiederum dem Urgroßvater von Regina Preys Mann gehörte.

Wie dieser sind fast alle Veranstaltungsorte der Kukuna Orte mit Historie. Und so ist auch der Termin der Kunst- und Kulturnacht nicht zufällig gewählt, sondern bewusst auf den Vorabend des Tages des offenen Denkmals gelegt. Im Schloss wird es wieder zwei Baustellenführungen geben, in der Stadtkirche Uhren-, Orgel- und Kirchenführungen. In der Orangerie der Sanddornmanufaktur werden Schlager und moderne Musik geboten, in der Rosettistube werden die Ludwigsluster Schreiberlinge erwartet.

Im Schloss-Café hat der Förderverein des Schlosses eine szenische Lesung organisiert. „Puppenspielerin Margrit Wischnewski wird zeigen, wie ein Stück entsteht“, erklärt Vorsitzender Dr. Gernot Hempelmann. Das Publikum werde miterleben, wie die Puppenspielerin aus der Vorlage, dem Stück „Louisens Verlobung. Eine traurige Geschichte aus Ludwigslust“, ein Bühnenwerk macht und dabei endlich einmal Katharina die Große darstellen kann. Im Rathaus sind eine Lesung unter dem Motto „Literatur in Stein gehauen“ und der Auftritt von „Reuters Fritzen“ aus Grevesmühlen geplant. Auf dessen Hof ist eine Licht-Show zu erleben.

All das und noch viel mehr können die Besucher – rund 1000 zahlende Gäste waren es im Vorjahr – am Abend des 13. Septembers erleben. Sie müssen – wie bei der ersten Auflage dieses besonderen Events – nur einmal fünf Euro Eintritt bezahlen und können dann überall dabei sein. Den Eintritt zu erhöhen, lehnen die Veranstalter ab. „Ich bin stolz, dass so viele Vereine und Privatpersonen den Abend mitgestalten“, sagt Evelyn Wegner. „Ohne sie könnte er nicht so vielfältig sein.“


 

Die 8. Kunst- und Kulturnacht läuft am 13. September von 19 bis 24 Uhr. Einlassbändchen und Flyer gibt es bereits in der Ludwigsluster Stadtinformation. Am Veranstaltungstag sind die Bänder an allen Veranstaltungsorten zu erwerben. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

 

 

 

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