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Ludwigsluster Tageblatt

20. November 2017 | 14:51 Uhr

Neustadt-Glewe : Eine Million investiert

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Die Landservicegesellschaft Neustadt-Glewe ist weiter auf Erfolgskurs. Die Zahl der Jobs ist auf nun 85 gestiegen. Weitere Fachkräfte gesucht.

von
erstellt am 05.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Die Vorderfront der Zugmaschine ist von einem rollbaren Gerüst umgeben, dort, wo das Gehäuse des Lasters eigentlich alles verdeckt, sind jetzt Kabel und andere Bauteile zu sehen. Praktisch das Innenleben des Brummis. Und genau hier ist gerade Kfz-Meister Toni Pelz beschäftigt.

Was hier für den Laien auf den ersten Blick etwas wirr aussieht, hat Methode. „Wir verkaufen gemeinsam mit Partnern Laster der Marken DAF und Iveco. Vorher aber werden die Brummis hier entsprechend den Wünschen unserer Kunden umgerüstet“, erklärt Dirk Dobbertin, Gesellschafter und Geschäftsführer der Landservicegesellschaft Neustadt-Glewe (LSN).

Das Neustädter Unternehmen (An der Bahn 1), ohnehin einer der größeren Arbeitgeber in der Region, hat in den vergangenen Monaten erneut investiert. „Langsam wurde alles etwas zu klein“, sagt Dirk Dobbertin. „Deshalb haben wir eine neue Prüfhalle gebaut, aber auch in neue Maschinenanlagen investiert.“ Darüber hinaus erhielten die Gebäude und Hallen eine neue Außenfassade und das Firmengelände eine schmucke Pflasterung. Dirk Dobbertin: „Alles zusammen haben wir in den vergangenen anderthalb Jahren etwa eine Million Euro investiert, zwei zusätzliche Arbeitsplätze im Werkstattbereich geschaffen.“ Heute beschäftigt das Unternehmen 85 Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen. Da ist z. B. die Spedition mit 40 Lastern, die im Fernverkehr deutschlandweit unterwegs sind, da ist die öffentliche Tankstelle ebenso wie eine Waschanlage oder die Werkstatt für Brummis der Marken DAF, Iveco und Isuzu. Gerne nutzen private und gewerbliche LSN-Kunden die Möglichkeit, zum Beispiel Kleintransporter oder Sattelzugmaschinen zu mieten. Und ein Tankwagen ist im Landkreis und auch darüber hinaus unterwegs, liefert Kunden Heizöl und Diesel.

Neu auf dem etwa 5000 qm großen Firmengelände ist seit 1. Januar der Prüfstützpunkt der Dekra. „Hier können u. a. Hauptuntersuchungen für Lkw und Pkw durchgeführt werden. Es gibt einen Bremsprüfstand für Pkw und zwei solcher Stände für Lkw“, sagt Dirk Dobbertin, den bei allen Erfolgen ein Problem besonders bewegt: „Wir brauchen nach wie vor Fachkräfte im Werkstattbereich, aber auch als Kraftfahrer.“ So gibt es im Unternehmen zum 1. September auch noch freie Plätze für Azubis, die hier zum Mechatroniker und Kraftfahrer ausgebildet werden. Stolz ist Dirk Dobbertin darauf, dass alle Azubis der vergangenen drei Jahre im Unternehmen geblieben sind.

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