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Ludwigsluster Tageblatt

21. August 2017 | 01:17 Uhr

Dömitz : Eine Medaille für die Dömitzer

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Drei Schulen aus dem Landkreis für Sammlung des Volksbundes geehrt

Drei Schulen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim wurden bei einer Festveranstaltung in Schwerin für ihre Teilnahme an der ehrenamtlichen Haus- und Straßensammlung des Volksbundes im vergangenen Jahres ausgezeichnet. Die besten Ergebnisse erzielten das Gymnasiale Schulzentrum „Fritz Reuter“ Dömitz (835,85 Euro), das Gymnasiale Schulzentrum Wittenburg (750 Euro) und das Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim (579,74 Euro). Die Parchimer und die Dömitzer wurden mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet, die Wittenburger mit der Anerkennungsplakette in Gold.

Das Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim war bereits zum 20. Mal, das Gymnasiale Schulzentrum Wittenburg zum 15. Mal und das Gymnasiale Schulzentrum Fritz Reuter Dömitz zum 14. Mal an der Sammelaktion beteiligt. Insgesamt sammelten die Schülerinnen und Schüler dieser drei Schulen in den vergangenen 15 Jahren rund 15 000 Euro für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Auch Privatpersonen wurden geehrt: Dazu gehört beispielsweise Petra Mannfeld. Sie erhielt den Bildband „Osten“. Christiane Klemm aus Sternberg erhielt die Ehrennadel und den Bildband „Osten“, Günter Möller sowie Bernd Rolly den Bildband „Dienst am Menschen“ und Dr. Margret Seemann die Ehrennadel in Gold. Zusätzlich wurden an Bernd Rolly für das erzielte Gesamtergebnis des Regionalverbandes Parchim in Höhe von 3316,08 Euro und an Dr. Margret Seemann für das Gesamtergebnis des Regionalverbandes Ludwigslust in Höhe von 8676,34 Euro die Volksbund-Fliesen verliehen.

„Ich freue mich, dass wir dank der regen Teilnahme der Bevölkerung an den Benefizkonzerten des Volksbundes, der Sammlerinnen und Sammler und ganz besonders der drei Schulen im Landkreis unser gutes Ergebnis aus den letzten Jahren halten konnten“, so die stellvertretende Volksbund-Landesvorsitzende Dr. Margret Seemann. Sie dankte allen Unterstützerinnen und Unterstützern und drückte ihre Hoffnung aus, dass der Volksbund in den kommenden Jahren seine erfolgreiche Arbeit noch weiter ausbauen und damit die Arbeit für Frieden über den Gräbern wirksam fortsetzen kann. „Angesichts der immer weniger werdenden Generation, die den Schrecken von Krieg und Vertreibung persönlich erlebt hat, hat das Engagement der jungen Menschen für die friedenstiftende Arbeit des Volksbundes eine immer größere Bedeutung“, so Margret Seemann.

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