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Ludwigsluster Tageblatt

22. November 2017 | 06:21 Uhr

Neu Kaliss : Eine Irland-Reise zum Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Corinna Dörge freut sich auf fremde Länder und Kulturen / Die Lehrerin leitet seit zwei Jahren die Grundschule in Neu Kaliß

von
erstellt am 16.Mai.2014 | 17:42 Uhr

Sie liebt ihren Beruf. Könnte sie heute nochmal neu anfangen, dann würde sie wieder Pädagogik studieren. Corinna Dörge (47) hatte ihre erste Lehrerstelle in Neu Kaliß. An der Schule, in der sie heute noch arbeitet. „Ich freue mich jeden Tag auf meine Schüler, die fröhlich motiviert in die Schule kommen“, sagt sie. Sie liest gern, trifft oft Freunde und hat ein Theater-Abo für das Schweriner Staatstheater. Die Fragen zum Wochenende stellte ihr Redakteurin Katharina Hennes.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Neu Kaliß?

Bei schönem Wetter bin ich am liebsten mit meiner Familie und unserem Hund im Garten. Wir sitzen dort am Teich.

Was würden Sie als Bürgermeisterin von Neu Kaliß sofort ändern?

Unser Bürgermeister ist enorm engagiert. Er unterstützt das Leben im Ort und in den Vereinen. Das ist gut für den Gemeinschaftssinn und verbindet den Ort. Für die Schule hat er immer ein offenes Ohr. Ich wüsste also nicht, was ich verändern sollte.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Betreuerin im Schwimmlager Alt Jabel. Da war ich 10. Klasse.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Sicher im Urlaub. Ich bin schon damals gern gereist.

Wo findet man Sie am ehesten?

Tagsüber und nachmittags natürlich in der Grundschule. In meiner Freizeit bin ich am liebsten im Garten. Im Gemüsegarten und zwischen meinen Rosen, den Koniferen und den vielen Stauden und Hecken.

Was würden Sie gerne noch können?

Mein Wissen im Bereich der Psychologie erweitern und andere Sprachen lernen. Italienisch und Spanisch - das wäre toll. Dafür müsste ich allerdings mehr Zeit haben.

Was stört Sie an anderen?

Ich finde es beschämend, wenn jemand sich durch Unehrlichkeit in ein falsches Licht rückt. Wenn Menschen arrogant durchs Leben gehen, auf andere herab schauen und dabei vergessen, dass sie vielleicht sogar schon selbst ähnliche Situationen erlebt haben wie ihr Gegenüber. Diese Überheblichkeit stört mich enorm.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Mein Vater, der mit Mut, Fleiß, Ehrgeiz und Beharrlichkeit seinen Weg geht.

Welches Buch lesen Sie gerade?

„Flügel und Wurzeln“ von Dorothea Beigel und „Das Alphabethaus“ von Adler Olsen. Ich lese gerne parallel. Mal einen Krimi, mal ein Fachbuch - wie ich mich gerade fühle.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Da gibt es keine, weil ich sehr unregelmäßig schaue.

Was kommt bei Ihnen auf den Tisch, wenn Sie auswärts essen. Griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Meine Familie isst gern deutsche Gerichte. Im Urlaub probieren wir gern Landestypisches. Zum Beispiel Couscous in Marokko.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Das fällt mir keiner ein. Wenn ich jemanden treffen wollte, müsste dieses Treffen auch etwas bewirken.
Was bedeutet Ihnen Glück?

Natürlich ist Gesundheit das größte Glück. Aber auch ein optimistischer Blick kann zum Glück beitragen. Da fällt mir mein Lieblingsspruch von Marc Aurel ein: „Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.“ Deshalb sollte man möglichst viele positive Gedanken haben.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Viele Länder bereisen und fremde Kulturen kennen lernen.

Mit welchem Lied verbinden Sie schöne Erinnerungen?

„My heart will go on“ von Celiné Dion. Das habe ich mit meinem jetzigen Mann im Kino beim Titanic-Film gehört. Wir waren damals frisch verliebt.

Was war Ihr schönstes Geschenk und von wem haben Sie es bekommen?

Eine Reise nach Irland. Zum 40. von meinen Freunden.

Was werden Sie als Rentnerin tun?

Reisen. Bestimmt.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Detlef Möller von der Grebser Landerzeuger GmbH. Er ist ein echter Allrounder.

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