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Kreisjugendfeuerwehrtag in Ludwigslust : Ein unbezahlbares Ehrenamt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Der dritte Kreisjugendfeuerwehrtag in Ludwigslust ließ viel Raum für positive Rückblicke und Auszeichnungen

svz.de von
erstellt am 27.Feb.2017 | 11:00 Uhr

29 804 Stunden. Diese Zeit wurde im Jahr 2016 in den Jugendfeuerwehren des Landkreises Ludwigslust-Parchim in der feuerwehrtechnischen Ausbildung und der allgemeinen Jugendarbeit geleistet. Eine Zahl, die die anwesenden Jugendlichen und Kameraden des dritten Kreisjugendfeuerwehrtages am Freitagabend in der Ludwigsluster Stadthalle staunen ließ. Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Hoffmann ließ die Höhen und Tiefen des vergangenen Jahres Revue passieren und zeichnete im Anschluss viele Mitglieder aus.

Zu den Höhepunkten des Berichtsjahres zählte vor allem die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben. So erreichte die Jugendfeuerwehr Strohkirchen den 1. Platz und die Jugendfeuerwehr Eldena den 2. Platz beim Landesausscheid in Gützkow. Damit haben sie sich für die Deutsche Meisterschaft im September diesen Jahres in Brandenburg qualifiziert. Die Jugendfeuerwehr Kummer nahm an der Deutschen Meisterschaft 2016 der Jugendfeuerwehren in Rostock teil und erreichte von 22 Teilnehmern den 7. Platz. „Das bedeutet, dass nur sechs Jugendfeuerwehren in ganz Deutschland besser waren“, betonte Kreiswehrführer Uwe Pulss vor der applaudierenden Menge. Auch die Teilnehmer des Orientierungsmarsches wurden geehrt, hier belegte die Jugendfeuerwehr Eldena den ersten Platz.

Eine besondere Auszeichnung erhielt an diesem Abend Christian Nagel, Ortswehrführer der Feuerwehr Banzin (Amt Zarrentin). Ihm wurde die Ehrennadel der Landesjugendfeuerwehr in Gold überreicht, die höchste Auszeichnung, die der Landesjugendfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern vergibt.

Aber auch kritische Worte ließ sich Steffen Hoffmann nicht nehmen. Diese betrafen vor allem die verspäteten Abgaben der Jahresberichte einiger Jugendfeuerwehren. Außerdem wünschte er sich eine Analyse der Mitgliederverluste. „Denn nur wenn wir wissen warum, können wir etwas verändern“, erklärt Steffen Hoffmann.

Abschließend richteten auch die Gäste der Veranstaltung dankende Worte an das Ehrenamt. Der amtierende Landesjugendwart Matthias Nowatzki lobte die stets konstruktive Zusammenarbeit mit den Jugendfeuerwehren und die tolle Atmosphäre an diesem Abend. Wolfgang Schmülling, 1. Stellvertreter des Landrates: „Rolf Christiansen und ich nehmen das Feuerwehrwesen sehr ernst. Es ist eines der ältesten Ehrenämter und die Arbeit und Leistung ist unbezahlbar. Wir hoffen, dass sie alle immer gesund von den Einsätzen zurückkommen.“

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