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Ludwigsluster Tageblatt

23. Oktober 2017 | 21:18 Uhr

Ludwigslust : Ein tagtäglich gelebtes Ehrenamt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Festveranstaltung des Kreisverbandes Ludwigslust der Volkssolidarität zum 70-jährigen Bestehen gestern Nachmittag in der Stadthalle

svz.de von
erstellt am 24.Okt.2015 | 07:00 Uhr

„Kinder, Teenies und Senioren fühlen sich bei uns geborgen“ stand auf einem Plakat am Eingang der Stadthalle in Ludwigslust. Bei uns, damit ist die Volkssolidarität (VS) gemeint, die im Oktober ihr 70. Gründungsjubiläum feiert. Der Kreisverband Ludwigslust hatte zu seiner Festveranstaltung am gestrigen Nachmittag Vertreter von 41 Ortsgruppen eingeladen. Sich wohlfühlen, geborgen sein, unter dem Motto „Füreinander und Miteinander“ - viel besser als auf diesem Plakat hätte das Wirken der vielen engagierten und aktiven Mitglieder der Volkssolidarität, der haupt- und ehrenamtlich wirkenden Männer und Frauen dieses anerkannten Verbandes nicht ausgedrückt werden können. Und das konnte auch der Ludwigsluster Bürgermeister Reinhard Mach im Beisein vieler Ehrengäste, unter ihnen MdL Detlef Müller und MdB Frank Junge, bestätigen. Reinhard Mach ist selbst schon 30 Jahre Mitglied in der VS und fand für die Arbeit des Kreisverbandes auf den vielen sozialen Ebenen über die Senioren- und Kinderbetreuung bis hin zur Jugendweihe lobende Worte.

„Wir haben in den zurückliegenden Jahrzehnten viel geschafft, viel geschuftet, gefeiert und gelacht. Wir hatten schwierige Zeiten zu überstehen, es gibt aber auch sehr vieles, was gelungen ist, was bleibt. Ich bin stolz, ihr Geschäftsführer sein zu können“, sagte Wolfgang Mieth in seiner Eröffnungsrede vor den 288 Gästen. 70 Jahre Volkssolidarität - das hieß im konkreten Ludwigsluster Fall 70 Ehrungen und 70 Tombolapreise. Die Halle war an diesem Tag auch mit vielen Wimpeln geschmückt. In den vergangenen Monaten hatten VS-Mitglieder 13  992 Wimpel genäht - und damit vom Sitz des VS-Kreisverbandes Am Alten Forsthof in Ludwigslust entlang der Straßen bis zur Stadthalle eine rund 3,5 Kilometer lange Wimpelkette mit Hilfe der Stadt aufgehängt. „Allein in unserem Kreisverband sind aktuell 2383 Mitglieder in 41 Ortsgruppen organisiert“, so die Kreisvorsitzende Jacqueline Bernhardt. „210 Ehrenamtliche leisteten 2014 rund 37  800 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Das sind bei einem angemessenen Stundenlohn von 8,50 Euro rund 320  000 Euro an sozialer Wertschöpfung. Für Ihr ehrenamtliches Engagement in der Volkssolidarität möchte sich der Kreisvorstand an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Wir sind stolz auf unsere Mitglieder“, so die Kreisvorsitzende. „Sie sind es, die die Volkssolidarität zu etwas Besonderem machen. Der große, aktive und sozial wirksame Mitgliederverband ist das besondere Markenzeichen. Dafür sorgt das freiwillige Engagement, das soziale und kulturelle Ehrenamt. Die Volkssolidarität will und soll weiterhin Heimstatt für viele Menschen sein. Wir wollen das ,Wir-Gefühl’ wahren helfen, Solidarität leben und fördern - so wie es schon die Gründer der Volkssolidarität getan haben.“ Das ist auch aktuell in der Hilfe und Unterstützung für die Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, wichtiger denn je.

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