Grabow : Ein Morgen als Bäckermeister

Die Schiffchen stellte der Bürgermeister an diesem Morgen mit eigenen Händen her.
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Die Schiffchen stellte der Bürgermeister an diesem Morgen mit eigenen Händen her.

Bürgermeister Stefan Sternberg stellt selbst traditionelles Stadtgebäck her und macht „Eldekindern“ damit eine große Freude

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16. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Blau-weiß-karierte Bäckerhose, die dazu passende Schürze und Bäckermütze – so hat man Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg wohl noch nie gesehen. Doch dieser besondere Auftritt hatte einen guten Grund, denn der Bürgermeister wollte sich zugunsten eines guten Zwecks selbst einmal in die Backstube stellen und einen Einblick in die schöne aber auch anstrengende Welt des Backhandwerks bekommen.

„Zum Geburtstag bekam ich von der Familie van den Hövel als Geschenk die Möglichkeit einmal in die Rolle des Bäckers zu schlüpfen. Schon als Kind liebte ich – und das hat sich bis heute nicht geändert – das Hausgebäck der Stadtbäckerei, die berühmten Grabower Schiffchen. Und deshalb wollte ich diese auch gern einmal backen. Und da ich diese natürlich nicht alle allein essen kann, dachte ich mir, es wäre eine schöne Idee, meinen Backstubeneinsatz in die Vorweihnachtszeit zu legen und die Kinder der Grundschule damit zu überraschen“, erzählt Sternberg.

Und am Donnerstag war es dann so weit. Pünktlich am frühen Morgen stand der Bürgermeister in der Backstube, um unter professioneller Anleitung Teig zu kneten, die Förmchen zu füllen, Creme anzurühren und die berühmten Schiffchen damit zu füllen. Dabei stieg nicht nur die Temperatur in der Backstube, auch der Respekt vor der Arbeit dieses Handwerks wuchs in dem Hobbybäcker. „Wenn ich mir überlege, wie viel Arbeit in einem solchen Schiffchen steckt, und wofür es dann über den Ladentisch geht, da bleibt mir wirklich nur der allerhöchste Respekt vor diesem Handwerk.“

Mehr als 100 Schiffchen stellte Sternberg mit seinen eigenen Händen an diesem Morgen her. Im Anschluss ging es, natürlich immer noch im Bäckeroutfit, in die Grundschule „Eldekinder“, wo sich die Mädchen und Jungen der ersten Klassen riesig über diese süße Überraschung freuten. Und obwohl der Bürgermeister an diesem Tag so ganz anders aussah, so hatten ihn doch alle sofort erkannt. In wenigen Minuten waren die Teller leer und von der Arbeit von mehr als zwei Stunden nicht mehr viel zu sehen.


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