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Ludwigslust : Ein Lesereich nur für die Kleinsten

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Renovierungsarbeiten in der Stadtbibliothek Ludwigslust abgeschlossen / Kita- und Vorschulkinder haben jetzt ihren eigenen Raum

Jonathan, Pauline und Annelen sitzen entspannt auf dem grauen Sofa, haben ein Kuscheltier im Arm und lauschen der Geschichte einer Piratenbande auf hoher See. Die Drei und weitere Kinder der Kita Parkviertel sind zu Besuch in der Stadtbibliothek Ludwigslust, die in den vergangenen Monaten renoviert wurde. Jetzt haben die Kita- und Vorschulkinder ihren eigenen Raum, und der wurde von den Mädchen und Jungen ganz genau unter die Lupe genommen.

Bücher, Spiele, Hörbücher und DVDs für die Kinder und Ratgeber für die Eltern – all das ist jetzt im ehemaligen Hausaufgabenzentrum in der zweiten Etage des Rathauses zu finden. „Dieser Raum ist jetzt speziell für die Nicht- und Erstleser“, erklärt Bibliotheksleiterin Anke Ballhorn. Im Rahmen der Renovierungsarbeiten entschied man sich dazu, den jüngsten Lesern einen eigenen Raum zu geben. „Die Medien mit dem gelben Aufkleber sind speziell für Kinder im Kita- und Vorschulalter. Dieses Angebot wird hier am meisten genutzt und deswegen war es auch die richtige Entscheidung, den Kindern und Eltern einen eigenen Raum zu geben“, so Anke Ballhorn.

Neben der großen Auswahl an Literatur gibt es hier jetzt auch ein gemütliches Sofa und viele Kuscheltiere, mit denen man in die Welt der Bücher eintauchen kann. „Und die Eltern lassen sich mit einem Kinder-Ratgeber gerne mal auf das gemütliche Sofa fallen, während ihre Kleinen sich selbst Bücher oder Spiele aussuchen“, erklärt Anke Ballhorn.

Auch Erzieherin Kerstin Zepke ist von der Umgestaltung der Räumlichkeiten begeistert. „Jetzt hat man alle Angebote für unsere Kinder auf einen Blick und hier können sie rumlaufen und sich austoben, ohne alle anderen Nutzer zu stören.“ Die Erzieherinnen der Kita Parkviertel leihen regelmäßig Bücher aus, die sie mit in ihre Projekte einbeziehen. „Gerade geht es in den Gruppen zum Beispiel um die Zahlen und die Uhrzeit“, erklärt Kerstin Zepke.

Jonathan hingegen schaut sich lieber Bücher über Fische und das Angeln an. „Ich angele nämlich auch selber mit meinen Eltern und deshalb gucke ich mir gerne Bücher darüber an“, erklärt der Fünfjährige. Zwar kann er selbst noch nicht viel lesen, aber er lässt sich gerne etwas von Mama und Papa vorlesen. „Es ist uns sehr wichtig, früh mit der Leseförderung anzufangen. So können die Kinder die Welt selbst entdecken und das Interesse für Bücher ist schon vor der Schule da“, erklärt Anke Ballhorn.

Durch den Umzug der Kinderliteratur ist jetzt auch mehr Platz in der Bibliothek im Dachgeschoss. Hier befindet sich weiterhin die Literatur für die Leser ab der zweiten Klasse und für die Jugendlichen sowie alle anderen Angebote der Bibliothek. „Da die gelben Medien jetzt unten sind, haben wir hier mehr Platz um die anderen zu präsentieren. Das verbessert auch einfach die Aufenthaltsqualität“, so Anke Ballhorn. Und die Renovierungsarbeiten seien auch notwendig gewesen, denn schließlich befindet sich die Bibliothek bereits seit 1995 in diesen Räumlichkeiten. „Jetzt ist alles fertig und alle Nutzer können sich wieder uneingeschränkt hier bewegen und unser Angebot entdecken“, sagt Anke Ballhorn.

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