Ludwigslust : Ein frischer Baum zu Heiligabend

Heute besteht noch von 9 bis 12 Uhr die Chance, sich beim Forsthaus in Ludwigslust einen grünen Festtagsschmuck zu holen

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24. Dezember 2014, 07:00 Uhr

Knisternde Holzscheite in den Feuerkörben verbreiten behagliche Atmosphäre, auf der Erde eine große Zahl von Weihnachtsbäumen. Am Forsthaus Ludwigslust liegen noch Weihnachtsbäume unterschiedlicher Größen und Arten. „Ich habe eigentlich nach einer Kiefer geschaut“, so Frank Schreiber, der von der Arbeit kommend auf der Suche nach einem passenden Baum zum Fest an der B5 abgebogen und zum Forsthaus gefahren ist. Uwe Galonska, Revierförster der Stadtforst Neustadt-Glewe, der hier im Forsthaus auch wohnt, nannte ihm die Größen. „2 bis 2,50 Meter, das ist mir dann doch zu groß“, sagte Frank Schreiber und entschied sich dann doch für eine Nordmanntanne. Revierförster Uwe Galonska ging mit ihm in die nur wenige Meter am Haus gelegenen Schonung, griff zur Säge und präsentierte Frank Schreiber Minuten später einen topfrischen Baum. „Sehr schön“, freut sich der Ludwigsluster über das Geschäft. „Ich komme seit gut 15 Jahren hierher, weil ich weiß, dass ich hier gute Bäume bekomme, die aus der Region stammen. Und zudem unterstützen wir mit dem Kauf der Weihnachtsbäume unsere Förster“, erzählt Frank Schreiber. So wie er nutzen auch viele andere das Angebot von Revierförster Galonska, noch unmittelbar kurz vor Weihnachten einen schönen Baum zu erwerben. „Heute waren gut 15 Leute hier“, so Uwe Galonska am gestrigen Nachmittag gegenüber SVZ. „Es ist für viele einfach eine Zeitfrage, und so kommen auch noch etliche, die zum Beispiel auswärts arbeiten, am 24. Dezember hierher“, sagt der Revierförster. Wer also auf den letzten Drücker noch einen grünen Festschmuck für die gute Stube sucht, kann heute noch von 9 bis 12 Uhr beim Forsthaus vorbeischauen. Seit dem 11. Dezember lief der Baumverkauf, ein Hinweisschild mit einem blinkenden Weihnachtsbaum wies den Kunden an der B 5 in Richtung Kummer den Weg zum 800 Meter entfernten Forsthaus.

Uwe Galonska verlauft schon seit der Wende an diesem Standort Bäume zum Fest. „Nordmanntannen, Blaufichten und Fichten gehen gut, Kiefern eher weniger“, weiß der erfahrene Forstmann. Die Nordmanntannen kommen von den örtlichen Baumschulen. Die anderen Bäume stammen aus den Standorten der Stadtforst und aus dem Privatwald, aber auch aus dem privaten Bestand von Uwe Galonska.

Ausreichend Bäume zu günstigen Preisen: Deshalb ist das Verkaufsareal am Forsthaus eine gute Adresse. Besonders am 3. und 4. Advent lief der Verkauf sehr gut. „Wir haben sehr viele Stammkunden, sogar Leute, die aus Hamburg kommen und unser Schild sehen, fahren hierher“, freut sich der Revierförster. „Und wenn alle Bäume weg sind, schlagen wir auch noch welche nach“, so Uwe Galonska. Und dazu gibt es für die Kunden einen Glühwein gratis.

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