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Ludwigsluster Tageblatt

18. Dezember 2017 | 06:17 Uhr

Kaarßen : Ein fester Standort für die Oldtimer

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Oldtimer-Freunde Kaarßen bereiten 18. Oldtimertreffen vor / Verein will Jugendliche bei Aufarbeitung von alten Fahrzeugen einbinden

Die Mitglieder des Vereins Oldtimer- und Lanz-Bulldog-Freunde Kaarßen bereiten das inzwischen 18. Oldtimertreffen vor. Am Sonntag, dem 18. Mai, soll es wieder auf dem Festplatz in Kaarßen starten. Die Veranstaltung ist inzwischen ein Selbstläufer, Teilnehmer aus sechs Bundesländern kommen mit ihren Oldtimern, seien es Autos, Traktoren, Lastkraftwagen oder Motorräder, und präsentieren sie stolz. Auch der Oldtimerverein stellt einige seiner Fahrzeuge aus.

Er besitzt inzwischen mehrere hundert Traktoren und Landmaschinen. Die stehen auf sechs Standorte verteilt in Schuppen und Scheunen und der große Wunsch des Vereins ist es, einen festen Platz zu finden, wo ein großer Teil der Maschinen untergebracht werden kann. „Wir wollen die Entwicklung der Technisierung in der Landwirtschaft zeigen und zeigen, wie man früher auf dem Land gearbeitet hat. Das soll nicht verloren gehen“, so Heinrich Rücker. Er hat inzwischen eine richtige Dokumentation angelegt, kennt sich gut aus mit Pionier-Traktoren wie „Brockenhexe“ und „Aktivist“. Die Oldtimerfreunde planen jetzt, auf einem Teilstück des Firmengeländes seiner Firma eine Halle zu bauen. Doch der Verein selbst hat natürlich nicht viel Geld, es geht nicht ohne finanzielle Unterstützung. Vom Vorstand ist man bemüht, Möglichkeiten aufzutun, wie zum Beispiel durch die Förderinitiative der Sparkassenstiftung. Die Maschinen sollen dann nicht nur einfach untergestellt, sondern dort aufgearbeitet werden. Dabei will der Verein Jugendliche und Schüler mit einbeziehen. Die können zuschauen und mitmachen. „Wir haben im Verein auch Berufsausbilder, die können den Jugendlichen etwas beibringen“, erläutert Hans-Jürgen Schröder aus dem Vorstand. Zum Beispiel könnte der Lkw, der vor kurzem aus Stapel geholt wurde, wieder fit gemacht werden. „Das ist ein H3A/S4000, mit dem Typ Lastkraftwagen wurden auch die Möbel der Zwangsausgesiedelten zum Bahnhof gebracht“, ergänzt Heinrich Rücker.

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