Ludwigslust : Ein Blick hinter die Hallenwände

Mitarbeiter Marcus Rathloff bereitet einen Fensterrahmen vor, der dann von der Maschine gepresst wird.
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Mitarbeiter Marcus Rathloff bereitet einen Fensterrahmen vor, der dann von der Maschine gepresst wird.

„Abend der offenen Unternehmen“ diesmal am Großen und Kleinen Kamp. Werbung für die Firmen und Kontakt zu künftigen Lehrlingen

svz.de von
05. September 2017, 19:00 Uhr

Das Gewerbegebiet Großer Kamp ist seit 2009 Heimat der Firma HEKO Metallbau. Aus Platzgründen hatten die Geschäftsführer Jens Hennighausen und Heiko Kolrep entschieden, nach 16 Jahren von Eldena nach Ludwigslust umzuziehen, um größere Maschinen anschaffen zu können. Die beiden Metallbauer kennen sich seit vielen Jahren, haben vor der gemeinsamen Firmengründung bei derselben Firma in Eldena gearbeitet.

HEKO Metallbau stellt vor allem Fenster und Türen aus Aluminium und Glas her. Aber auch Brandschutztüren, Terrassenüberdachungen und Glasfassaden gehören zu den Aufträgen, die bei den Geschäftsführern auf den Tisch kommen. Die Kunden stammen oft von außerhalb, zum Beispiel aus Hamburg oder Berlin.

„Meistens sind das öffentliche Auftraggeber von Generalunternehmen. Gerade sind wir in den letzten Zügen eines Großprojekts in Hamburg, an dem wir seit rund einem Jahr arbeiten. Die Kosten für einen Auftrag dieser Größe belaufen sich auf mindestens 1,1 Millionen Euro“, erklärt Jens Hennighausen. Daran sind dann aber nicht nur Mitarbeiter der Ludwigsluster Firma, sondern auch andere Unternehmen beteiligt. Grund für die lange Bauzeit sind die vielen notwendigen Vorleistungen, die fertiggestellt werden mussten, so der Geschäftsführer.

Natürlich ist die Metallbaufirma auch im heimischen Landkreis tätig. Aktuell zum Beispiel bei Umbau und Sanierung der „Peter Joseph Lenné“-Schule in Ludwigslust und beim Bau der neuen Mehrfamilienhäuser im Parkviertel.

Ihr Handwerk wollen die HEKO-Geschäftsführer und die Mitarbeiter beim „Abend der offenen Unternehmen“ am 15. September präsentieren, der diesmal ins Gewerbegebiet „Großer und Kleiner Kamp“ führt. Jens Hennighausen versteht die Teilnahme als Werbung für die Firma, aber auch als Gelegenheit, mit möglichen Lehrlingen ins Gespräch zu kommen. „Es werden immer Fachleute gesucht und gerade in handwerklichen Berufen ist der Mangel an Nachwuchs groß“, so Hennighausen gegenüber SVZ. Derzeit hat sein Unternehmen einen Lehrling im dritten Lehrjahr. Die Ausbildung zum Metallbauer dauert insgesamt drei Jahre. Danach bestehe bei HEKO Metallbau die Möglichkeit, in einem relativ jungen Team auch fest angestellt zu werden.

Insgesamt stellen sich beim „Abend der offenen Unternehmen“ am 15. September 13 Ludwigsluster Unternehmen vor.

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