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Ludwigsluster Tageblatt

19. November 2017 | 18:48 Uhr

Neustadt-Glewe : Ein Bewerber mit zwei Sitzen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

CDU büßt in Neustadt-Glewe ein Mandat ein, bleibt aber in der Stadtvertretung stärkste Kraft

von
erstellt am 27.Mai.2014 | 07:00 Uhr

Gestern stand auch das vorläufige Endergebnis der Wahl zur Stadtvertretung Neustadt-Glewe fest. Stärkste Fraktion ist, wie auch in der vergangenen Legislaturperiode, die CDU, auf die 2451 Stimmen entfielen. Nach dem vorläufigen Ergebnis erhalten die Christdemokraten damit sieben Sitze im Stadtparlament, einen weniger als bisher. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Christian Rosenkranz: „Wir freuen uns über das Vertrauen und bedanken uns bei den Wählerinnen und Wählern. Es gibt in unserer Stadt im übertragenen Sinne viele Baustellen und wir wissen, dass sich dort, wo gebaut wird, auch etwas verändert. Diesen Weg können wir nicht alleine gehen, sondern werden gemäß demokratischer Traditionen mit allen Stadtvertretern sprechen und Lösungen für die Stadt suchen.“

Ähnlich äußerte sich Stadtpräsident Dr. Peter Schletter, der von allen CDU-Kandidaten die meisten Stimmen (695) erhielt. „Das Wahlergebnis zur Stadtvertretung sollte von allen akzeptiert werden. Ich wünsche den Fraktionen erfolgreiche Verhandlungen, hoffe auf stabile Mehrheiten im Interesse einer sachlich-kritischen Begleitung der bevorstehenden Arbeit.“ Jürgen Rosenbrock, bisher Fraktionsvorsitzender SPD, ist nach eigener Aussage ebenfalls zufrieden mit dem Wahlergebnis. Die Partei erhält erneut sechs Sitze. „Es gibt eine Menge Arbeit. So drückt der Schuh beim Lewitzkonzept und selbstverständlich werden wir auch weiterhin das Ziel verfolgen, Neustadt-Glewe zur CO2 -freien Stadt zu machen.“

Peter Warnecke, bisher Fraktionsvorsitzender der Linken in der Stadtvertretung, meinte angesichts des Wahlergebnisses seiner Partei (erneut vier Sitze): „Wir stehen, wie vor der Wahl gesagt, für Geothermie für alle in der Stadt und die kostenlose Nutzung städtischer Liegenschaften für Vereine und Verbände. Nach wie vor werden wir uns auch für effektive Lärmschutzmaßnahmen in unseren Ortsteilen einsetzen.

Als Einzelbewerber zog Axel Kröger in die Stadtvertretung ein. Er erhielt 536 Stimmen und hätte aufgrund des Anteils an den Gesamtstimmen zwei Sitze eingenommen. Entsprechend des Wahlgesetzes, erläuterte Stadtpräsident Dr. Schletter, wird die Stadtvertretung deshalb nur 18 statt 19 Sitze haben.

 

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