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Ludwigsluster Tageblatt

19. Oktober 2017 | 11:22 Uhr

Ludwigslust : Ein Baumhaus zum Toben

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Umbauarbeiten am Montessori-Kinderhaus St. Helena Ludwigslust / Einrichtung bietet Krippenkinder nun mehr Platz

von
erstellt am 17.Jun.2014 | 07:00 Uhr

Das Baumhaus mit Kletterwand, Seil, Rutschstange und Strickleiter hat es den Kleinen im katholischen Montessori-Kinderhaus St. Helena Ludwigslust angetan. Fröhlich toben die Mädchen und Jungen dort herum. Aber auch der Klettergarten, eine neue Schaukel, die Wassermatschanlage, ein mobiles Weidenhaus und die tolle Nesthockerschaukel gehören zu den Spielgeräten auf dem Außengelände, das aufwendig neu gestaltet wurde. Was sich in den letzten Monaten im Kinderhaus so getan hat, wie der Stand der Umbauarbeiten ist, aber auch welche Neuerungen bei der Erziehung und Betreuung der Kinder mit Beginn des Sommers anstehen – darüber konnten sich nicht nur Eltern, sondern auch viele interessierte Bürger bei einem Tag der offenen Tür im Montessori-Kinderhaus informieren. „Wir zeigen den Besuchern nicht nur unser Haus, wir stellen ihnen auch das Konzept unserer Arbeit vor, erläutern die Montessori-Pädagogik, die Inklusion und die Religionspädagogik. Dazu gehören auch Schulanfängertreffen, musikalische Früherziehung und Englisch als Sprachangebot“, so Karina Patzelt (36), die zehn Jahre hier als Erzieherin tätig war, bevor sie vor einem Jahr Leiterin der Einrichtung wurde.

„Momentan können wir bis zu 70 Kinder aufnehmen, 69 sind da. Wir betreuen bei uns Kinder im Alter von 0 bis 9 Jahren. Ab Sommer haben wir eine neue Betriebserlaubnis, die Kapazität wird von 70 auf 63 Plätze heruntergefahren, da wir so viele Hortplätze nicht mehr benötigen. Denn Kinder, die in die katholische Edith-Stein-Schule gehen, können dort den Hort nutzen“, erläutert Karina Patzelt. Derzeit gibt es im Montessori-Kinderhaus drei Kindergarten-Gruppen, davon sind zwei integrative Gruppen. „Ab dem Sommer werden dann alle drei integrative Gruppen sein.“ Der Bedarf, so Karina Patzelt, sei vorhanden. Viele Kinder, die verhaltensauffällig sind oder bei denen eine Entwicklungsverzögerung nachgewiesen wurde, brauchen einen erhöhten Förderbedarf und im Kinderhaus St. Helena sind dafür beste Voraussetzungen gegeben. Zwölf Erzieherinnen kümmern sich um die Kinder, staatlich anerkannte Erzieher, Heilerziehungspfleger und Kindheitspädagogen.

Die neue Spielebene im Krippenbereich aus hochwertigem Hainbuchenholz bietet den Kindern auch vielfältige Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten. Es entstanden kleine Höhlen und ein Tunnel zum Verstecken unter der Hochebene, die durch verschiedene Lichtquellen immer wieder anders aussehen. Auf die Hochebene führen eine Krabbelwelle, die auch als „Massagerutsche“ dienen kann, und ein kleiner Treppenaufgang. Statt 14 gibt es nun 18 Räume für die Krippenkinder.

„In drei Wochen wird unser neuer Bewegungsraum fertig und mit Unterstützung der Coop-Stiftung Kiel und der Sparkassenstiftung werden neue Turngeräte angeschafft“, freut sich Karina Patzelt. So soll es dann eine dreiteilige Sprossenwand geben, an einer Deckenschiene kann eine Kletterschaukel und ein Sprungtuch aufgehängt werden und an den Wänden sind später schwebende Tücher angebracht – ein wahres Spielparadies für die Kleinsten.

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