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Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 04:51 Uhr

groß laasch : Eigenes Traumhaus im Heimatdorf

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Marcus und Franziska Filohn machen den Anfang als Bauherren im neuen Groß-Laascher Baugebiet „An der Kuhdrift“

Für Marcus (26) und Franziska (25) Filohn hat sich ein Traum erfüllt. Letzte Woche standen sie vor der fertig gegossenen Bodenplatte ihres künftigen Eigenheimes. Ehefrau Franziska stammt aus Groß Laasch und hat darum natürlich bereits frühzeitig mitbekommen, dass die Gemeinde im Gebiet „An der Kuhdrift“ Platz für 19 Eigenheime geschaffen hat. Ihr Mann Marcus stammt aus Grabow, das quasi ebenfalls nur einen Steinwurf entfernt liegt. Heimatverwurzelte Mecklenburger sind sie, und hier wollen sie für ihr Familienglück den Grundstein legen.

Marcus Filohn ist Krankenpfleger im Westmecklenburg-Klinikum „Helene von Bülow“, seine Frau arbeitet dort als Krankenschwester. Anstrengende Berufe, die die ganze Persönlichkeit fordern. In Groß Laasch, nahe bei den Verwandten und Freunden, wollen sie sich ihr Zuhause zum Ausspannen schaffen. „Es ist schön hier“, sagt Franziska Filohn einfach. Und ihr Mann: „Schön wäre es, wenn wir schon Weihnachten im neuen Haus erleben könnten, aber das werden wir wohl nicht mehr schaffen. Dann wird es eben Januar oder Februar.“ Kinder hat das Paar noch nicht, aber Platz wird genug sein auf dem 832 Quadratmeter großen Grundstück.

„Wir haben die Grundstücke bewusst etwas größer geschnitten, das entspricht mehr dem dörflichen Charakter“, sagt Bürgermeister Markus Lau, der die Baustelle der Filohns besucht, als gerade ein Regenschauer niedergeht. Ab 820 Quadratmeter aufwärts sind die Flächen für die Häuslebauer groß. Genug Platz, um Gestaltungsträume zu verwirklichen, die gewiss ein Spielparadies für den künftigen Nachwuchs enthalten.

„Wir haben weitere Nachfragen von Bauinteressenten“, bestätigt der Bürgermeister. Doch es können sich noch weitere bei der Gemeinde melden, so wie die Filohns es getan haben. „Uns als Gemeinde ist nicht in erster Linie daran gelegen, mit dem Verkauf der Grundstücke Geld zu verdienen. Wir veräußern sie zum Selbstkostensatz“, sagt Markus Lau. Das Baugebiet soll sich so schnell wie möglich füllen und der Gemeinde einen Einwohnerzuwachs bescheren. Die Voraussetzungen sieht die Gemeindevertretung gegeben. Laasch wird attraktiver, denn vor der Tür, aber weit genug weg, entsteht die Autobahnabfahrt, die den schnellen Weg in die Ferne öffnet. Was die virtuelle Welt betrifft, da verhandelt die Gemeinde gerade über den schnellen Zugang zum Netz.

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