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Ludwigsluster Tageblatt

24. Oktober 2017 | 00:54 Uhr

Ludwigslust : Eier vom Saurier bis zum Nandu

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Osterausstellung lockt über Feiertage ins Natureum

von
erstellt am 19.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Das Ei steht traditionell auch dieses Jahr zu Ostern im Mittelpunkt einer Sonderausstellung im Natureum am Schloss Ludwigslust. „Das ist die inzwischen siebente Auflage, im Jahr 2007 haben wir damit begonnen“, erzählte Uwe Jueg, der Vorsitzende der Naturforschenden Gesellschaft Mecklenburg e.V., der die Exposition mit vielen Helfern im Natureum aufgebaut hat. Gemeinsam mit Henrik Wegner packt er behutsam die Ausstellungsstücke aus dem Papier. Zum Vorschein kommt als erstes ein versteinertes Exemplar eines Entenschnabel-Sauriers, das über das Osterwochenende der Öffentlichkeit präsentiert wird.

„Die Idee kam aus dem Verein heraus. Mitglieder äußerten den Vorschlag, auch außerhalb der Dauer- und Sonderausstellungen den Leuten ein Highlight anzubieten und so steht seitdem über die Osterfeiertage den Besuchern aus nah und fern eine Eierausstellung im Zoologie-Bereich des Natureums zur Verfügung“, ergänzte Henrik Wegner, aktives Mitglied im Verein, für Öffentlichkeitsarbeit und die musealen Belange mit verantwortlich. Die Eier-Exponate stammen aus Schenkungen und aus Nachlässen, von den Mitgliedern gesammelt und aufbereitet.


Rarität aus dem Reich der Insekten


In dieser großen Eierausstellung, die jährlich über die Osterfeiertage mehr Besucher anzieht als über das gesamte Jahr, können die großen und kleinen Gäste des Natureums zahlreiche Besonderheiten sehen. Zu bewundern und zu bestaunen sind Eier heimischer Vögel, von der kleinen Bartmeise bis zur Graugans. Hinzu kommen die Eier der drei größten Vögel der Welt: Strauß, Nandu und Emu. Zwei Eier des Darwin-Nandus hat der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft Dr. Wolfgang Zessin aus Jasnitz eigens für die Exposition als Leihgaben zur Verfügung gestellt.

Aber nicht nur Vögel legen Eier. Dies wird anschaulich dargestellt durch eine absolute Rarität aus dem Reich der Insekten. Eigelege anderer Tiere und vieles mehr sind in einigen Vitrinen zu sehen. Ein weiterer Höhepunkt ist das versteinerte Ei eines Hadrosaurus, der vor 120 Millionen Jahren auf unserer Erde lebte. „Steineier“ sehen zwar aus wie Eier, sind aber keine. Sie sind vom abschmelzenden Gletscherwasser der Eiszeit in Strudeln so geformt worden. Eine umfangreiche Kollektion dieser Steineier wird in den Räumen des Natureums zu bestaunen sein.

Die Ausstellung ist bis Ostermontag jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Die Mitglieder der Naturforschenden Gesellschaft freuen sich auf zahlreiche Besucher.

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