Ludwigslust : Ehrenamtler meistern gewissenhaft den Wahltag

Das Warlower Wahlteam: Petra Remane, Constance Zülow, Katrin Mellmann, Leni Clausen, Steffi Täufert und Jan Rech (v. l. n. r.). Fotos: Uwe Köhnke
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Das Warlower Wahlteam: Petra Remane, Constance Zülow, Katrin Mellmann, Leni Clausen, Steffi Täufert und Jan Rech (v. l. n. r.). Fotos: Uwe Köhnke

In Warlow hatte bereits nach zwei Stunden ein Fünftel der Berechtigten gewählt

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04. September 2016, 19:49 Uhr

Gestern wurde gewählt in der Region. Die Dambecker waren dabei nicht nur aufgerufen, die Mitglieder des neuen Landtages zu bestimmen, sondern sich gleichzeitig einen neuen Gemeindebürgermeister zu geben. Das Amt war nach dem Rücktritt von Ute Müller frei geworden (SVZ berichtete).

In Warlow herrschte gleich am frühen Morgen reges Treiben. Trotz regnerischen Wetters waren viele früh auf den Beinen. Nach zwei Stunden hatte bereits ein Fünftel gewählt. Die meisten der 392 Wahlberechtigten hatten sich ihre Entscheidung bis zum Wahltag aufgehoben. Lediglich 50 Warlower hatten die Möglichkeit der Briefwahl genutzt.

„Bei uns im Dorf ist die Wahlbeteiligung immer ganz gut“, sagt Wahlvorstand Steffi Täufert. Sie muss es wissen, denn sie hat bereits mehrmals als Wahlhelfer im Ort mitgearbeitet. Erstmals ist die 32-Jährige, die beruflich beim Landkreis tätig ist, nun als Wahlvorstand aktiv. Sie ist angesprochen worden und nimmt sich dieser Aufgabe an. „Es muss doch freiwillige Helfer geben, sonst kann die Wahl nicht ordnungsgemäß ablaufen. Und wenn ich in meiner eigenen Gemeinde nicht unterstützen würde, wo dann sonst?“ sagt Steffi Täufert mit einem Lächeln.

In Grabow nahm der Wahltag ein wenig Volksfestcharakter an. Alles spielte sich wieder einmal im und am Schützenhaus ab. Zum Einen natürlich, weil an diesem Wochenende in Grabow Schützenfest ist. Zum Anderen aber auch, weil neben dem Wahllokal die Grabower Blasmusik zum Tanz aufspielte. Schützenhaus-Pächter Rocco Schmuhl reichte dazu traditionsgemäß Pellkartoffeln und Hering. Das sprach sich schnell herum in der Stadt, so dass auch so mancher ins Schützenhaus kam, der nicht dort sein Wahllokal hatte. Spätestens um 18 Uhr ging der Blick der meisten aus der Region nach Schwerin – spannende Fragen galt es zu beantworten…

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