Ludwigslust : Ehrenamt auf der Elbe geehrt

Veteranen der Feuerwehren des Altkreises Ludwigslust ausgezeichnet / Seit 50 und mehr Jahren Mitglied einer Wehr

svz.de von
23. Juli 2014, 10:24 Uhr

Der Kreisfeuerwehrverband Ludwigslust-Parchim hat am Dienstag die Veteranen des ehemaligen Kreisfeuerwehrverbandes Ludwigslust zu einer Fahrt auf der Elbe in die Hansestadt Hamburg eingeladen. „Es ist eine Ehrung für engagierte, pflichtbewusste Tätigkeit in der freiwilligen Feuerwehr über viele Jahre“, so Kreiswehrführer Manfred Jedzik. „Die Feuerwehren sind ein anerkannter und geachteter Partner bei der Gewährleistung der inneren Sicherheit“, führte er weiter aus.

Auf dem Schiff, kurz vor der Schleuse Geesthacht, konnte vielen Kameraden das Ehrenzeichen am Bande für 50 oder 60 Jahre treue Mitgliedschaft in der Feuerwehr des Landesverbandes überreicht werden. Jedzik betonte, dass er in die Auszeichnung auch die Ehepartner einbezieht, die den Kameraden stets den Rücken für ihre ehrenamtliche Arbeit freihalten und mitunter auch familiäre Dinge zurückstellen mussten.

Einer der Geehrten ist Klaus Möller. Er war von 2005 bis 2012 Wehrführer der Ludwigsluster Wehr und ist seit 1964 Mitglied der Feuerwehr. „Das Besondere an der Feuerwehr ist für mich die ganz spezielle Kameradschaft untereinander, die auch weiterhin stets gepflegt werden sollte. Denn als Feuerwehrmann oder -frau ist man nie alleine. Man muss und kann sich immer auf seinen Nachbarn verlassen“, ergänzt er.

Auch die technische Entwicklung hat sich enorm gewandelt in den vergangenen Zeiten. Für Möller war die erste technische Neuerung der Wechsel von den von Pferd oder Traktor gezogenen Tragkraftspritzenanhängern (TSA) zu den von Lkw H3A und S 4000 gezogenen, und dann auf den W 50. Den größten Technikwandel aber gab es mit der politischen Wende. Allerdings verweist Möller auch darauf, dass man in den Wehren die Technik „angemessen und den Erfordernissen entsprechend anschaffen und einsetzen sollte“.

Dem neuen Kreisfeuerwehrverband Ludwigslust-Parchim gehören rund 9000 Mitglieder in den Wehren sowie etwa 2500 Mädchen und Jungen in den Jugendfeuerwehren an.



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