Ludwigslust : Durch familiäres Beispiel geprägt

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Stephan Thees möchte als Direktkandidat für die FDP in den Schweriner Landtag einziehen / Motto: Mehr Freiheit wagen

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04. August 2016, 21:00 Uhr

Für Stephan Thees ist die Kandidatur zur Wahl am 4. September ein Novum. Der Ludwigsluster möchte für die FDP in den Schweriner Landtag einziehen. Er bewirbt sich am 4. September um ein Direktmandat im Wahlkreis 19. „Die Freien Demokraten sind die Partei, die genau meine Ziele verkörpert“, so der 30-Jährige. Politische Erfahrung hat Stephan Thees bereits während seiner Mitarbeit im Jugendrat der Stadt Ludwigslust sammeln können. „Da ist auch eigentlich mein politisches Interesse richtig geweckt worden“, sagt der Kandidat heute. Und er unterstreicht den starken Einfluss des Beispiels seines Onkels. Es ist Burkhard Thees, der Bürgermeister von Neu Kaliß.

Wie Kommunalpolitik funktioniert, hat Stephan Thees, der beruflich im Großkundenvertrieb eines Energieversorgers arbeitet, während seiner Zeit als Ludwigsluster Stadtvertreter kennengelernt. Das war von 2009 bis 2014. „Das hat mich gefördert, manchmal wurde ich auch gebremst. Auf jeden Fall ist es vor dem Treffen von Entscheidungen wichtig zu wissen, wie die Meinung an der Basis ist“, sagt er. Und da hat Stephan Thees gemerkt, dass es manchmal einen langen Atem braucht, politische Entscheidungsprozesse zum Erfolg zu führen. „Das hätte ich vorher gar nicht gedacht“, gesteht der Lindenstädter, der inzwischen seine Ungeduld in dieser Beziehung ein wenig zügeln habe können, wie er gesteht. „Ich habe inzwischen Verständnis dafür, dass es manchmal nicht anders geht, wenn man möglichst viele mitnehmen will“, sagt Stephan Thees.

Als Bewerber für ein Mandat in der Landespolitik erweitert Stephan Thees den politischen Horizont. „Für mich ist die Freiheit ein ganz wichtiges Gut. Besonders die Freiheit in der Selbstbestimmung des eigenen Lebens. Wir müssen den Bürgern in unserem Land wieder mehr Vertrauen zurück geben. Nur so kann das Land sich auch wieder entwickeln und sich aus der Stillstandsverwaltung der Landesregierung befreien“, ist zum Beispiel ein Auszug aus seinem Konzept.

„Aus meiner Erfahrung in der freien Wirtschaft ergeben sich viele Ansätze zum Abbau von Bürokratie und den Abbau von Regelungen. Wir müssen den Bürgern mehr Eigentverantwortung zutrauen, dann nutzen Sie auch die Chancen, sich in Mecklenburg-Vorpommern zu verwirklichen“. ist Thees überzeugt. Der Bürger könne am Ende am besten für sich selbst entscheiden, was wichtig sei. Sei es im privaten, als auch im Bereich der Unternehmen. „Leider verbrennt die Landesregierung lieber Steuergelder bei der Rettung überholter Geschäftsmodelle, statt in unsere Bildung und Zukunft zu investieren“, ärgert sich Stephan Thees.


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