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Ludwigsluster Tageblatt

26. September 2017 | 13:08 Uhr

Dömitz : Doppelt Grund zum Feiern

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Festung Dömitz würdigt dieses Jahr gleich zwei Jubiläen: 25 Jahre Turmgalerie und 25 Jahre Elbbrücke

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2017 | 07:03 Uhr

Wer die Galerie auf dem Festungsturm besuchen will, braucht Kondition. 94 Stufen sind es hoch bis zur Ausstellungsplattform. „Ja. Kunst soll man sich erarbeiten“, sagt Jürgen Scharnweber schmunzelnd. Genau vor 25 Jahren hat der Museumsleiter dort oben die erste Schau eröffnet. Mit Werken von Laienkünstlern aus der Region. „Damals mussten wir die Künstler noch überreden, öffentlich auszustellen“, sagt Scharnweber. „Das hat sich glücklicherweise heute geändert.“ Die Schau zum Auftakt des Jubiläumsjahres ab 9. April hat Scharnweber „Kleine und große Schätze“ genannt. Sie zeigt einen Querschnitt aus der über die Jahre zusammengetragenen eigenen Kunstsammlung der Festung. Auch in der Hauptwache am Festungseingang sind 2017 wieder etliche Ausstellungen geplant. Los geht es am 1. März mit „Malerei und Grafik, Zeichnungen und Aquarellen“ von Werner Grimmer. Im Mai wird es eine Patchworkausstellung von der Dömitzerin Brunhild Junge geben, ab Mitte Juli stellt der Künstlerklub 2005 aus Gartow aus und im Herbst sind Landschafts- und Makrofotografie des Banzkowers Holger Martens zu sehen.

Neben den alljährlichen Veranstaltungen, wie Norddeutscher Tag, Benefizkonzert des Heeresmusikkorps, Biosphäremarkt und Historischer Kunsthandwerkermarkt, sorgen auch Veranstalter von außerhalb für Open-Air-Highlights auf dem Festungshof. So spielen am 10. Juni ab 22 Uhr die „Kneipenterroristen“, am 17. Juni startet die erste „Electronic Music Night“ mit dem Hamburger House-Musiker Boris Dlugosch, und am 29. Juli kommt die Rammstein-Coverband „Feuerengel“.

Zum zweiten großen Jubiläum des Jahres, dem 25. Brückengeburtstag, plant Jürgen Scharnweber eine Sonderausstellung. „Wir zeigen hier nicht nur Fotos und Originaldokumente, sondern bringen auch die Macher der Brücke zusammen“, sagt er. „Vom Planer, Geldgeber, Bauarbeiter bis zu denen, die die Brücke täglich nutzen.“

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