Dockweiler AG in Neustadt-Glewe : Dockweiler: Erfolg braucht Platz

<fettakgl>Die neue Produktionshalle</fettakgl> Nr. 25 für hochmoderne Fertigung kostet alles in allem rund 1,6 Millionen Euro. <fotos>Jürgen Seidel</fotos>
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Die neue Produktionshalle Nr. 25 für hochmoderne Fertigung kostet alles in allem rund 1,6 Millionen Euro. Jürgen Seidel

Erfolg braucht Platz - und er bekommt ihn auch. Das Wirtschaftsministerium MV fördert den Bau einer neuen Produktionshalle für die Dockweiler AG in Neustadt-Glewe mit 690 000 Euro.

svz.de von
16. Juni 2012, 02:38 Uhr

Neustadt-Glewe | Erfolg braucht Platz - und er bekommt ihn auch. Bei der Dockweiler AG in Neustadt-Glewe gab es gestern Nachmittag gleich zwei Mal Grund zum Feiern. Zunächst vollzog Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) gemeinsam mit Dockweiler-Vorstand Christian Behrens den Schnitt durch das "Blaue Band" zur offiziellen Übergabe der neuen, 2100 Quadratmeter großen Produktionshalle Nr. 25. Wie Glawe sagte, habe sich Dockweiler zu einem international führenden Spezialisten für hochreine Rohrsysteme in der Halbleiterindustrie, in der Pharmaindustrie und in der Biotechnologie entwickelt. Erfolg brauche Platz, durch die Produktionserweiterung seien 20 zusätzliche hochwertige Arbeitsplätze geschaffen worden. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen, das im Frühjahr 2000 mit Sack und Pack aus Oststeinbeck nach Neustadt-Glewe umgezogen war, zwischen 130 und bis zu 150 Mitarbeiter. Das Schweriner Wirtschaftsministerium hat den Ausbau der Produktionsstätte mit 690 000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Nach den Worten des Ministers gehöre die Dockweiler AG zu den erfolgreichsten Familienunternehmen im Lande. Besonders lobte Harry Glawe die ausländischen Aktivitäten und die Profilierung des Unternehmens am Weltmarkt.

Zugleich hob er hervor, dass bei Dockweiler die Vereinbarkeit von Familie und Beruf intensiv gefördert und ein vorbildliches Personalmanagement zur Fachkräftesicherung betrieben werde. So erhielten Dockweiler-Angestellte bei der Geburt eines Kindes ein Begrüßungsgeld, eine Vollzeit arbeitende Mutter mit Kindern bis zum 10. Lebensjahr habe täglich eine Freistunde bei vollem Lohnausgleich, Getränke und Obst seien frei, Lehrlingen würden die Fahrtkosten erstattet, und alle Beschäftigten erhielten Zuschüsse für Weiterbildungen. Zusätzlich bestehe eine Mitarbeitergewinnbeteiligung. Geplant sei außerdem die Einrichtung eines firmeneigenen Kindergartens. Und der zweite Grund zum Feiern? Unmittelbar nach der offiziellen Eröffnung der neuen Halle begann eben dort das diesjährige Sommerfest unter dem beziehungsreichen Motto "Dockweiler wächst - Fit für die Zukunft". Tatsächlicher Produktionsbeginn ist Mitte Juli.

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