Ludwigslust : Direkt an der tiefen Quelle

Torsten Bruck erläutert den Prozess der Wasserfilterung.
Torsten Bruck erläutert den Prozess der Wasserfilterung.

Die Stadtwerke zeigten Besuchern, wie im Wasserwerk Ludwigslust das kühle Nass gefördert und aufbereitet wird.

svz.de von
27. März 2016, 07:00 Uhr

Sie wollten mal gucken, wo das Wasser herkommt. Das war die häufigste Antwort der Besucher des Wasserwerkes Ludwigslust auf die Frage, was sie auf ihrer Tour durch die Anlage am meisten interessieren würde. Anlässlich des Weltwassertages veranstaltete die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH einen Tag der offenen Tür und hieß große wie kleine Besucher in ihrem Wasserwerk in Ludwigslust willkommen.

Blaue Ballons führten die interessierten Besucher den schmalen Weg entlang zur Anlage. Dort angekommen konnten sie sich von Torsten Bruck, Prokurist des Netzbetriebes der Stadtwerke, und seinen Kollegen den Prozess der Wassergewinnung, der Reinigung und der Aufbereitung zeigen und erklären lassen. „So sehen die Besucher mal das Innenleben des Wasserwerkes und können den Prozess der Wasseraufbereitung , also wo das Wasser herkommt und was damit gemacht wird, erleben“, erklärte Torsten Bruck. Es war der erste Tag der offenen Tür, den die Stadtwerke anlässlich des Weltwassertages veranstaltet haben.

Dass es die Bürger interessiert, was und aus welcher Quelle sie trinken, konnte man an den zahlreichen Fragen erkennen. „Wir sind beeindruckt, aus welcher Tiefe das Wasser hier mit den Brunnen gefördert wird“, sagte eine Grabowerin. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Ludwigslust-Grabow nahmen sich an diesem Tag Zeit, um keine Frage unbeantwortet zu lassen. So fachsimpelte Torsten Bruck beispielsweise mit der 61-jährigen Regina Ritter über den Kalkgehalt und die Durchflussmenge des aufbereiteten Wassers. Die Ludwigslusterin ist AWT-Lehrerin (Arbeit, Wirtschaft und Technik) und daher mit dem Thema vertraut.

Zum Weltwassertag besuchte sie das Wasserwerk Ludwigslust mit ihren beiden Enkelinnen, für die es abgesehen von den großen technischen Anlagen noch vieles mehr zu entdecken gab. „Es war eine Überraschung, dass der Osterhase schon etwas versteckt hat“, sagte Regina Ritter. Tatsächlich hatte der Osterhase auf dem Gelände des Wasserwerkes einiges an Naschwerk für die kleinen Besucher versteckt. Eine Tor- und eine Memoryspielwand ermöglichten es den Kindern außerdem, das Wasserwerk sowie die verschiedenen Eigenschaften und Funktionen des Wassers spielerisch zu entdecken. „Es ist zauberhaft, was sie hier alles gemacht haben“, sagte die Ludwigslusterin Regina Ritter.

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