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Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 19:31 Uhr

Schwerin : Digitalisierung als Chance sehen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Medienexperte Stev Ötinger aus Schwerin geht als Direktkandidat der FDP im Wahlkreis 12 um ein Mandat für den Bundestag ins Rennen

von
erstellt am 08.Sep.2017 | 19:00 Uhr

Eigentlich ist Stev Ötinger um 7 Uhr schon in seinem Büro in Schwerin und arbeitet am Computer. Aber als für den 40-Jährigen als Direktkandidat der FDP der Wahlkampf begann, war er auch schon mal ab 5 Uhr auf den Beinen, um landauf landab Wahlplakate aufzuhängen. „Das gehört dann einfach dazu, obwohl wir bei uns im Kreisverband Schwerin tolle Mitstreiter haben, die mich unterstützen“, sagt Stev Ötinger, der für die Liberalen im Wahlkreis 12 ins Rennen geht. Als Treffpunkt für das Gespräch mit der SVZ hatte der Schweriner den Eingang zur Strandpromenade in Zippendorf gewählt. „Hier bin ich schon als Kind gerne gewesen, ich mag den Schweriner See, war auch als Rettungsschwimmer aktiv“, so Stev Ötinger, der selbstständig im Bereich Medien und Online-Content tätig ist. Aber der 40-Jährige ist nicht nur ein Medienprofi, er ist inzwischen auch ein Politikprofi geworden. Seit 2006 ist Stev Ötinger Mitglied der FDP Schwerin, im Jahr 2009 wurde er in die Stadtvertretung Schwerin gewählt. Seit 2009 hat Stev Ötinger das Amt des Vorsitzenden des Ortsbeirates Großer Dreesch inne. Die Mitarbeit im Jugendhilfeausschuss, im Bildungsausschuss, IT-Beirat, im Hauptausschuss und in anderen Ortsbeiräten sind für ihn weitere wichtige Felder ehrenamtlicher Tätigkeit. Seit 2017 ist er wieder Stadtvertreter in Schwerin. Oft wird er so gar nicht als Kommunalpolitiker der Liberalen wahrgenommen, weil ihn so mancher von seinem Erscheinungsbild mit den lockigen Haaren eher anderen Parteien zuordnet. „Engagement ist wichtiger als lange Haare“, entgegnet der FDP-Kandidat und mit dieser Eigenschaft will er die Wähler überzeugen, ihm bei der Bundestagswahl seine Stimme zu geben. „Meine politischen Schwerpunkte habe ich in den Freiheits- und Bürgerrechten, der Digitalisierung, sowie der Kinder- und Jugendpolitik. Sollte ich in den Bundestag gewählt werden, werde ich mich für klare Grenzen des ausufernden Überwachungsstaates einsetzen. Straftäter überwachen, das ja, aber nicht unbescholtene Bürgerinnen und Bürger.“ Zudem fordert er, dass mehr Polizei auf die Straße kommt und die Justiz ausgebaut wird.

Der Ausbau der Digitalisierung ist für ihn immens wichtig, denn die IT-Branche bietet die Chance zu flexiblen Arbeitsplätzen. „Darum unterstütze ich Investitionen in Köpfe, 1000 Euro in Technik-investition zusätzlich pro Schüler und digitale Bildung sollte in der Lehraus - und Weiterbildung verankert werden. Und der Breitbandausbau mit mindestens 1 GBit sollte forciert werden. Die Digitalisierung ändert alles – ich möchte die Politik ändern.“

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