Festspiele MV : Die Musikstars kommen aufs Land

Die Reithalle in Redefin wird auch in diesem Jahr wieder einer der Magneten der Festspiele werden.  Fotos: Festspiele
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Die Reithalle in Redefin wird auch in diesem Jahr wieder einer der Magneten der Festspiele werden. Fotos: Festspiele

Im Jubiläumsjahr kommen die Festspiele gleich zu 19 Terminen in den Landkreis, der ihnen wieder die meisten Zuschauern bringen wird

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11. Juni 2015, 21:00 Uhr

Der Landkreis und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das wird auch im 25. Jubiläumsjahr eine Erfolgsgeschichte werden. Dafür sprechen schon vor dem Start am 24. Juni in Parchims St. Georgenkirche das Programm und auch der Kartenvorverkauf für fast alle Veranstaltungen. Die Kulturkarawane der edlen und sehr anspruchsvollen Art zieht wieder los aufs Land, und sie wird schon sehnsüchtig erwartet. So auch am 3. Juli im benachbarten niedersächsischen Bleckede. Übrigens der einzige Ausflug in ein anderes Bundesland, den die Festspiele sich gönnen.

Redefin, immer wieder Redefin, „dort haben wir die größten Sausen“, bekennt Ilka von Bodungen, die Pressereferentin der Spiele. Die Mischung aus Picknick-Atmosphäre im idyllischen Gestütsgelände mit Pferdeshow und Konzert der obersten Liga, diese Mischung hat sich bewährt, und an ihr wird auch 2015 nicht gerührt. Natürlich ragt der 5. September mit dem Auftritt von Anne-Sophie Mutter ganz besonders hervor, doch auch die anderen Redefin-Stars stehen ihr kaum nach.

Neben dem Gestütsdorf ist es seit Jahren vor allem Ludwigslust, das als Veranstaltungsort der Festspiele punktet. Und das längst nicht mehr nur wegen des Fests im großen Park, das allein an beiden Tagen für 18 000 Besucher sorgen wird und schon jetzt komplett ausverkauft ist.

Es ist die Mischung aus Bewährtem mit dem Wagnis des Neuen, das den Reiz dieser das ganze Land prägenden Musikreihe ausmacht. Man kommt eben auch gern zu den kleineren, bisher unentdeckten Veranstaltungsorten, die Festspiele und ihre Musiker kommen ins Städtchen, ins Dorf, und das gern.

In diesem Jahr fallen vor allem Wittenburg und Grabow als neue Spielstätten auf. „Wir werden überall herzlich empfangen, wir bekommen irrsinnig viele Anfragen und fast überall rollt man uns auch den Roten Teppich aus“, erzählt von Bodungen aus den Erfahrungen der sehr rührigen Festivalmannschaft, zu der sie schon seit vielen Jahren gehört.

In Wittenburg (28. August) gibt es gleich die Mischung aus Mehlsackmuseum und gewaltiger Kirche, die zu einer Veranstaltung verbunden werden.

In Grabow (4. September) gelang Bürgermeister Stefan Sternberg der Coup, den Veranstaltern ein Haus, das damals noch nicht mal eine Baustelle war, als künftige Konzertstätte zu verkaufen. Auch wenn von den 124 Konzerten „nur“ 19 im Landkreis stattfinden, so werden auch am Ende dieses Festivals gut ein Drittel aller Zuschauer die Festspiele in eben diesen 19 Veranstaltungen erlebt haben. Wer bei einem der Konzerte dabei sein will, muss sich sputen. So richtig ausverkauft ist bisher nur das Fest im Park, so richtig viele Karten gibt es aber für die anderen Termine auch nicht mehr.

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