Alt Jabel : Die „Indianer“ machen sich bekannt

Noch brennt das Lagerfeuer im Indianercamp nicht: Zum Auftakt machten sich Kinder und Betreuerinnen hier bekannt. Fotos: andreas münchow
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Noch brennt das Lagerfeuer im Indianercamp nicht: Zum Auftakt machten sich Kinder und Betreuerinnen hier bekannt. Fotos: andreas münchow

Camps des Zebef in der Waldschule Alt Jabel gut besucht Auch die Angler sind wieder dabei

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18. Juli 2018, 05:00 Uhr

Das Angelgeschirr sicher verpackt, die Köder dabei und die Ruten geschultert– die drei Jungs sind bereit zum Angelausflug: Die 14-jährigen Justin Klein und Justin Wieckhorst sowie der zwei Jahre jüngere Till verleben derzeit eine Woche im Angelcamp in der Waldschule Alt Jabel. Die drei Kumpels haben einen Vorteil gegenüber den anderen rund 20 Jungen im Camp: Sie haben den Angelschein bereits in den Vorjahren erworben, müssen jetzt keine Theorie „pauken“.

Trotzdem sind beide Justins und Till auch in diesem Jahr wieder im Camp des Ludwigsluster Zebef: „Das hier macht immer wieder Spaß und die Betreuer sind alle total nett“, meint Justin Klein. „Man lernt abends zusammen und jeder hilft jedem.“

Immerhin: Die anderen Jungen im Angelcamp müssen innerhalb von drei Tagen die theoretischen Grundlagen des Angelns erlernen. „Das ist für sie schon hart“, weiß Eberhardt Nentwich vom Kreisangelverband Schwerin, der den Lehrgang in Alt Jabel leitet. „Das, was normalerweise in sechs Tagen gelernt wird, müssen die Jungen hier in nur drei Tagen mitbekommen. Aber sie unterstützen sich alle gegenseitig ganz toll.“

Schon am morgigen Donnerstag geht es nach Ludwigslust zur Prüfung – und am Freitag dann an das Wasser. Betreuerin Petra Timm vom Zebef sagt: „Die Stimmung ist auch in diesem Jahr wieder toll. Und das Wetter spielt ja auch mit.“ Petra Timm betreut die Kinder und Jugendlichen in dieser Woche gemeinsam mit den Zebef-Mitarbeiterinnen Julia Tölke-Beckers und Miriam Hildesheim. Dazu kommen auch noch ausgebildete Jugendleiter. Die Ausbildung zum Jugendleiter möchte demnächst auch Justin Wieckhorst absolvieren: „Man lernt hier immer wieder so viele neue Leute kennen. Das macht einfach Spaß“, sagt Justin.

Nur ein paar Meter weiter sitzen an diesem Vormittag die Kinder des Indianercamps zusammen, das in dieser Woche ebenfalls in der Waldschule stattfindet. Die neunjährige Ina ist schon zum zweiten Mal dabei und findet: „Wir machen hier immer so schöne Sachen…“Und der achtjährige Heinrich meint: „Ich bin auch schon das zweite Mal hier. Ich finde, in den Bungalows kann man schön wohnen und die Abschlussfeier beim letzten Mal war auch richtig gut.“ Der gleichaltrige Fiete ist nicht alleine hier: „Ich bin bei den Indianern und mein Bruder lernt im Angelcamp“, plaudert Fiete. „Da sehen wir uns ja oft.“

Am noch nicht lodernden Lagerfeuer wird auch gleich das Tagesprogramm beschlossen: „Wir wollen in das Waldbad“, sind sich alle einig. Das ist ja auch nur ein paar hundert Meter entfernt.

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